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Performance-Künstler lässt sich in Holz-Statue einschliessen

Der französische Performance-Künstler Abraham Poincheval sucht wieder die Enge: Ein Jahr nach seinem einwöchigen Aufenthalt in einem Steinblock im Pariser Museum Palais de Tokyo hat sich der 45-jährige erneut einschliessen lassen.
Der Performance-Künstler Abraham Poincheval winkt ein letztes Mal aus der Holzstatue heraus, bevor der Deckel für eine Woche zugeht. Zum Essen hat er Nüsse und Trockenfrüchte dabei. (Screenshot YouTube) (Bild: Screenshot YouTube)

Der Performance-Künstler Abraham Poincheval winkt ein letztes Mal aus der Holzstatue heraus, bevor der Deckel für eine Woche zugeht. Zum Essen hat er Nüsse und Trockenfrüchte dabei. (Screenshot YouTube) (Bild: Screenshot YouTube)

(sda/afp)

Am Samstag verschwand der Künstler im Park des Museums von Aurignac in einer Nachbildung einer berühmten altsteinzeitlichen Statue. Geplante Aufenthaltsdauer erneut: eine Woche.

"Geschafft, ich bin weg", war der Künstler aus dem Innern zu vernehmen, nachdem er verschwunden war. Draussen applaudierten rund einhundert Zuschauer, darunter Einwohner der Stadt im Südwesten Frankreichs und Behördenvertreter.

Unter den Augen seiner beiden Kinder und der Menschenmenge hatte sich Poincheval zuvor vorsichtig in die 3,20 Meter grosse Nachbildung aus Lärchenholz hineingewunden, die nach den Worten von Museumsdirektorin "die älteste bekannte antropomorphe Statue" ist. Der aus einem Mammutstosszahn gefertigte originale Mensch-Löwe ist allerdings nur 32 Zentimeter gross.

Im Frühjahr 2017 hatte sich Poincheval eine Woche lang in einem schweren Felsbrocken einschliessen lassen. Die beiden Kalksteinhälften bildeten eine Höhle in Form eines sitzenden Menschen. Ausgestattet war er mit Wasser, Suppe, Trockenfleisch und Büchern. Später startete er in demselben Museum sein nächstes Projekt: Als menschliche Henne verbrachte er mehrere Wochen lang auf ein paar Dutzend Eiern, um diese auszubrüten.

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