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Schweizer Intendant Wieler verabschiedet sich aus Stuttgart

Zum Abschied als Intendant an der Oper Stuttgart ist dem Schweizer Regisseur Jossi Wieler ein Buch gewidmet worden. Der 524 Seiten dicke Text- und Bildband «Verwandlungen» ist das umfassendste Werk zur Zusammenarbeit von Wieler mit Co-Regisseur Sergio Morabito.
Der scheidende Intendant der Oper Stuttgart, der Schweizer Regisseur Jossi Wieler, ist ein geduldiger Zuhörer und ein rastloser Schaffer. So steht es in einem umfangreichen Bildband, der sein langjähriger Co-Regisseur Sergio Morabito über ihn herausgegeben hat. (Bild: Keystone/EPA/BERND WEISSBROD)

Der scheidende Intendant der Oper Stuttgart, der Schweizer Regisseur Jossi Wieler, ist ein geduldiger Zuhörer und ein rastloser Schaffer. So steht es in einem umfangreichen Bildband, der sein langjähriger Co-Regisseur Sergio Morabito über ihn herausgegeben hat. (Bild: Keystone/EPA/BERND WEISSBROD)

(sda/dpa)

Doch auch nach ihrem Abschied nach 25-jähriger Zusammenarbeit an der Oper Stuttgart will das erfolgreiche Regie-Duo Wieler und Morabito gemeinsam inszenieren. Für den Schweizer Wieler ist die kommende Spielzeit die letzte nach sieben Jahren als Intendant. «Wir machen aber zusammen weiter Oper», sagte der 66-jährige Wieler am Sonntag bei der Präsentation des Buchs «Verwandlungen. Sieben Spielzeiten unter Intendanz von Jossi Wieler».

Das Duo inszeniert im Frühjahr in Strassburg Carl Maria von Webers «Der Freischütz». Während Wieler künftig frei arbeiten will, wird Morabito zur Spielzeit 2020/21 Chefdramaturg an der Wiener Staatsoper.

Für die Staatsoper Stuttgart hatten die beiden 35 Inszenierungen auf die Bühne gebracht, sieben Mal wurde das Staatstheater in dieser Zeit zum «Opernhaus des Jahres» gekürt. 1993 hatte der damalige Intendant Klaus Zehelein den Schauspielregisseur Wieler und den Dramaturgen Morabito in Stuttgart zusammengebracht.

Als Herausgeber des Buchs «Verwandlungen. Sieben Spielzeiten unter Intendanz von Jossi Wieler» lässt Morabito die Mitwirkenden die Ära Wieler noch einmal Revue passieren. Von dem geduldigen Zuhörer Wieler ist da die Rede, von einem, der nie Stücke-Zertrümmerer war, sich immer nah an den Texten und der Musik bewegte und doch immer eine eigene Geschichte erzählte.

In einem Beitrag würdigt Ministerpräsident Winfried Kretschmann Wieler als «rastlosen Schaffer», als Perfektionisten und Teamplayer. «Seine Arbeiten verliehen der Bühne ein unverwechselbares Profil weit über die Landesgrenzen hinaus», schreibt Kretschmann.

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