Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Theater Basel und Schauspielhaus Zürich am Berliner Theatertreffen

Das 55. Berliner Theatertreffen zeigt bis zum 21. Mai die "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dabei: "Beute Frauen Krieg" vom Schauspielhaus Zürich und "Woyzeck" des Theaters Basel.
Der Euripides-Zyklus "Beute Frauen Krieg" des Schauspielhauses Zürich ist zum renommierten Berliner Theatertreffen eingeladen. (Bild: Pressebild)

Der Euripides-Zyklus "Beute Frauen Krieg" des Schauspielhauses Zürich ist zum renommierten Berliner Theatertreffen eingeladen. (Bild: Pressebild)

(sda/dpa)

Das 55. Berliner Theatertreffen zeigt bis zum 21. Mai die "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dabei: "Beute Frauen Krieg" vom Schauspielhaus Zürich und "Woyzeck" des Theaters Basel.

Zum Auftakt steht am Freitagabend Frank Castorfs letzte grosse Volksbühnen-Inszenierung auf dem Programm. Der Ex-Volksbühnenintendant zeigt seine rund siebenstündige Version von Goethes "Faust".

"Der Ur-Klassiker des deutschen Kanons wird von Castorf aus den Fesseln gängiger Interpretationen befreit", so Theatertreffen-Chef Richter. "Plötzlich geht es um Kolonialismus, Finanzkapitalismus und Gender-Fragen - all das, was unsere Zeit gerade auf den Prüfstand stellt."

Auffällig an der diesjährigen Auswahl sei, "dass alle Inszenierungen sehr vertraute Geschichten in neuen Versionen erzählen", sagt Theatertreffen-Leiter Daniel Richter. "Bei Karin Henkels 'Beute Frauen Krieg' vom Schauspielhaus Zürich zum Beispiel wird der antike Stoff von Euripides aus komplett weiblicher Perspektive erzählt. Plötzlich erscheint die Erzählung über den trojanischen Krieg nicht mehr als männliche Heldengeschichte, sondern auch als Geschichte über männliche Gewalt und ihre weiblichen Opfer."

Das Theatertreffen endet am 21. Mai mit der Vergabe des Alfred-Kerr-Darstellerpreises für junge Schauspieler.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.