18-jähriger Autolenker ausserorts mit 146 km/h gemessen

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Kanton Aargau ist ein 18-jähriger Autofahrer am Freitag ausserorts mit 146 km/h gemessen worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet, wie die Kantonspolizei Aargau am Samstag mitteilte.

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Das Radargerät erfasste einen VW Golf, der mit 146 km/h unterwegs war.

Das Radargerät erfasste einen VW Golf, der mit 146 km/h unterwegs war.

Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am Freitag auf der Surbtalstrasse zwischen Tegerfelden und Döttingen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Kurz nach 12 Uhr erfasste das Messgerät einen VW Golf, der mit 146 km/h in Richtung Döttingen fuhr. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergab sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h.

Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete dieses hohe Messergebnis sofort über Funk. Eine Patrouille ging dann in der Folge am Wohnort des Halters vorbei. Dort traf sie auch den Lenker an, einen 18-jährigen Kosovaren aus der Region.

Die Kantonspolizei Aargau schaltete umgehend die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein, welche ein Verfahren nach dem sogenannten «Raserartikel» eröffnete. Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Neulenker den Führerausweis ab. Diesen besass er erst seit vergangenem Dezember.