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3000 Bauarbeiter kämpfen in Bellinzona für die Rente mit 60

Rund 3000 Bauarbeiter aus dem Kanton Tessin haben am Montagmorgen ihre Arbeit niedergelegt und sich in Bellinzona versammelt. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und gegen gesundheitsgefährdende überlange Arbeitstage.
3000 Bauarbeiter legten am Montagvormittag ihre Arbeit nieder und versammelten sich in Bellinzona. Sie kämpfen unter anderem für die Rente mit 60. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU)

3000 Bauarbeiter legten am Montagvormittag ihre Arbeit nieder und versammelten sich in Bellinzona. Sie kämpfen unter anderem für die Rente mit 60. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU)

(sda)

Die Protestaktion im Tessin war der Auftakt zu einer nationalen Protestwelle: Am Dienstag finden Proteste in Genf statt, weitere Regionen sollen folgen, teilten die Gewerkschaften Unia, Syna und OCST am Montag mit.

Hintergrund ist der per Ende Jahr auslaufende Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV). Der LMV ist der Gesamtarbeitsvertrag zwischen dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) und den Gewerkschaften Unia und Syna.

Nach fast einem Jahr Blockade der Verhandlungen und Erpressung hätten die Bauarbeiter nun genug. «Die Bauarbeiter sind bereit zu kämpfen und sich für ihre Rechte zu wehren», wurde Paolo Locatelli, Bauverantwortlicher bei OCST, in der Mitteilung zitiert. «Die Baumeister müssen von ihren unmenschlichen Forderungen abkommen und endlich über Lösungen verhandeln.»

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