52 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 52 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. «Wir sehen eine leichte Tendenz zu steigenden Fallzahlen», sagte Stefan Kuster vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag vor den Medien.

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Laut dem Bundesamt für Gesundheit gilt es die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten, um eine zweite Ansteckungswelle mit dem Coronavirus zu vermeiden.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit gilt es die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten, um eine zweite Ansteckungswelle mit dem Coronavirus zu vermeiden.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
(sda)

Aktuell lägen 22 Personen wegen Covid-19 auf Intensivstationen, elf davon würden beatmet. In der ganzen Schweiz befänden sich 160 Personen in Isolation, 715 weitere in Quarantäne, sagte Kuster. Total gab es bisher 4029 Hospitalisationen wegen Covid-19, wie der Webseite des BAG zu entnehmen ist.

Der steigende Trend in den vergangenen Tagen kommt laut Kuster nach den Lockerungsschritten nicht ganz unerwartet. Es gebe eine Häufung von Fällen bei Einreisenden aus Serbien. Mit dem Land bestünden zwar noch Einreisebeschränkungen, doch in Ausnahmefällen sei eine Einreise möglich.

Bei der aktuellen Entwicklung sei es immer wichtiger, auf das Contact Tracing und die Swiss-Covid-App als Hilfsmittel zu setzen. Auch ein systematisches Testen sei unerlässlich, sagte Kuster. Am Mittwoch wurden 10'000 Personen getestet.

Bisher über eine halbe Million Tests

Insgesamt beläuft sich die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, auf 534'490. Bei sieben Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus, wie das BAG am Donnerstag auf seiner Webseite mitteilte.

Insgesamt gab es bisher 31'428 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Am Mittwoch wurden 44 Fälle gemeldet, am Dienstag 22 und am Montag 18.

Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gemäss BAG 1682 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Donnerstagmorgen übermittelt hatten.