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ABB-Chef warnt vor Stellenabbau in den USA wegen Zöllen

Ulrich Spiesshofer, Chef des Technologiekonzerns ABB, warnt vor einem möglicherweise massiven Stellenabbau in den USA wegen der Zölle auf Aluminium und Stahl.
Mögliche Folgen des Handelsstreit: Rund 4000 ABB Stellen in den USA könnten laut ABB-Chef Ulrich Spiesshofer gefährdet sein. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Mögliche Folgen des Handelsstreit: Rund 4000 ABB Stellen in den USA könnten laut ABB-Chef Ulrich Spiesshofer gefährdet sein. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda/awp)

In einem Gespräch mit der "Financial Times" wies er darauf hin, dass die Produktion spezieller Energie-Transformatoren in den USA bei der Einführung eines Zolls auf den spezifisch benötigten Stahl betroffen wäre.

Der Stahl den ABB für diese Transformatoren brauche, werde in den USA nicht in genügender Menge hergestellt. Es gebe dafür nur einen Produzenten und dieser verfüge lediglich über eine beschränkte Kapazität.

ABB beschäftigt in den USA in diesem Bereich rund 4'000 Personen. "Diese Stellen stehen allenfalls auf dem Spiel", sagte Spiesshofer. Das letzte Mal als es Zolltarife auf Stahl gegeben habe, seien Stellen verloren gegangen. Insgesamt arbeiten im grössten ABB-Markt USA rund 20'000 Menschen für den Konzern.

Weiter wies er darauf hin, dass die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den globalen Handelsstreitigkeiten die Investitionsfreude der Unternehmen beeinflussen könnte. ABB könne mit allen Regulatorien umgehen, wichtig sei dabei aber die Vorhersehbarkeit und die Verlässlichkeit.

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