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Aluflexpack mit ordentlichem Debüt an der Schweizer Börse

Für den Börsenneuling Aluflexpack hat das Abenteuer an der Schweizer Börse gut begonnen. Die Nachfrage nach den Papieren war allerdings im Vorfeld des Börsengangs offenbar nicht allzu hoch.
Der Börsenneuling produziert unter anderem Kaffeekapseln. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Der Börsenneuling produziert unter anderem Kaffeekapseln. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda/awp)

Die Aktien des Verpackungsherstellers sind am Freitag mit einem Kurs von 22,10 Franken in den Handel gestartet und ziehen seither an. Zuletzt kosteten die Aktien 22,51 Franken das Stück.

Die Papiere waren zu je 21 Franken ausgegeben worden. Damit lagen sie am unteren Ende der von 20 bis 26 Franken reichenden Angebotsspanne. Händlern zufolge war der Börsengang wenig spektakulär.

Aluflexpack will wachsen

Die schweizerisch-kroatische Firma hat mit dem Sprung aufs Börsenparkett und der Ausgabe von 200 Millionen Aktien 153,3 Millionen Franken eingesammelt. Mit diesem Geld will Aluflexpack vor allem seine Produktionskapazitäten in Europa ausbauen, die Produktion automatisieren und Zukäufe tätigen.

Das im aargauischen Reinach ansässige Unternehmen war vor dem Gang an die Börse im alleinigen Besitz der Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner. MTC steigt nun teilweise aus, will aber Mehrheitsaktionärin bleiben. Der Streubesitz soll, wenn auch die Mehrzuteilungsoption von 10 Prozent ausgeübt wird, bei 46,4 Prozent liegen.

Aluminium für Food

Aluflexpack produziert Aluminium-Verpackungen für Kaffee und Tee, Pharmaprodukte, Tierfutter und Lebensmittel. So stellt das Unternehmen etwa die Hüllen für Kaffeekapseln her. Zu den bekannteren Kunden gehören im Lebensmittelbereich etwa Nestlé, Dr. Oettker oder Ferrero und im Pharmabereich Novartis, Bayer, Pfizer oder Sanofi.

Das Unternehmen beschäftigt an vier Standorten in Kroatien sowie je einem in der Schweiz, in Frankreich und in der Türkei insgesamt rund 1'150 Mitarbeiter. Der Schweizer Anteil ist aber klein: am Produktionsstandort in Einsiedeln sind es 50 und am Hauptsitz in Reinach gar weniger als 10 Mitarbeiter.

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