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Am Skitourenrennen Patrouille des Glaciers sind Rekorde gefallen

An der diesjährigen Patrouille des Glaciers sind die Rekorde gepurzelt, bei den Männern und bei den Frauen. Als Schnellste im Ziel in Verbier VS waren am Samstag ein italienisches Männerteam und ein französisch-schweizerisches Frauentrio.
Nach dem harten Rennen im Ziel: Die Schweizerinnen Marianne Fatton (links), Florence Buchs (Mitte) und Deborah Chiarello (rechts). (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Nach dem harten Rennen im Ziel: Die Schweizerinnen Marianne Fatton (links), Florence Buchs (Mitte) und Deborah Chiarello (rechts). (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

An der diesjährigen Patrouille des Glaciers sind die Rekorde gepurzelt, bei den Männern und bei den Frauen. Als Schnellste im Ziel in Verbier VS waren am Samstag ein italienisches Männerteam und ein französisch-schweizerisches Frauentrio.

Der Rekord in dem Skitourenrennen liegt neu bei fünf Stunden und 35 Minuten, 17 Minuten unter der Marke von 2010. Bei den Frauen unterbot die Französin Laetitia Roux ihre eigene Bestzeit von sieben Stunden und 15 Minuten. Sie und ihre Partnerinnen waren 12 Minuten schneller als Roux' damaliges Team im Jahr 2014.

Gestartet worden war die diesjährige Patrouille des Glaciers am Dienstagabend um 22 Uhr in Zermatt, als sich die ersten Patrouillen auf den Weg machten. Jedes der rund 1600 teilnehmenden Teams besteht aus jeweils drei Personen.

Die Sportlerinnen und Sportler mussten auf der Wettkampfstrecke nach Verbier VS 53 Kilometer und 8000 Höhenmeter bezwingen. Die kürzere Strecke begann in Arolla VS und enthält 26 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Den bisherigen Rekord hielt ein Schweizer Team, das die Strecke 2010 in 5 Stunden und 52 Minuten gemeistert hatte.

Rekorde in der Luft

Dass es neue Rekorde geben könnte, hatte in der Luft gelegen. Der bisherige Rekordhalter Florent Troillet hatte die Bedingungen schon am Freitag ideal genannt für neue Bestzeiten. Bei den Männern hatten gleich drei Teams den bisherigen Rekord unterboten.

Das Wetter habe auf der ganzen Linie gestimmt, zog der Kommandant der Patrouille, Max Comtesse, im Walliser Regionalfernsehen Canal 9 Bilanz. Es habe zwar Momente des Zweifelns gegeben, denn der ziemlich starke Föhn in den Alpen habe die Vorbereitungen behindert. "Wir mussten extrem vorsichtig sein."

Das warme Wetter der vergangenen Tage hing dann wie ein Damoklesschwert über dem Rennen, da sie die Lawinengefahr verstärkte. Am Freitag waren die Starts um eine Stunde vorverlegt worden, um die kühleren Nacht-Temperaturen auszunützen.

Die Patrouille des Glaciers wird von der Schweizer Armee veranstaltet und geht auf die Grenzbesetzung im Zweiten Weltkrieg zurück. Mit dem alpinen Rennen sollte die Ausdauer und Widerstandskraft der Soldaten getestet werden. Die erste Ausgabe fand im April 1943 statt.

Zum nächsten Mal ausgetragen wird das Rennen in zwei Jahren. Dann wird es nicht mehr von Max Comtesse kommandiert, sondern von dessen Nachfolger, dem Freiburger Daniel Jolliet.

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