Amag-Erbin Bucher-Haefner verkauft ihren Anteil an den Bruder

Im Aktionariat des Autoimporteurs Amag kommt es zu einer gewichtigen Veränderung. Eva Maria Bucher-Haefner verkauft ihre Hälfte, die sie an der Gruppe besitzt, an ihren Bruder Martin Haefner.

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Amag-Erbin Eva Maria Bucher-Haefner verkauft ihren Anteil an den Bruder. Damit wird Martin Haefner Alleinbesitzer der Autoimporteurin. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Amag-Erbin Eva Maria Bucher-Haefner verkauft ihren Anteil an den Bruder. Damit wird Martin Haefner Alleinbesitzer der Autoimporteurin. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda/awp/lb)

Die Geschwister sind die Erben des 2012 verstorbenen Amag Gründers Walter Haefner. Über den Verkaufspreis haben die Erben Stillschweigen vereinbart.

Die Geschwister hätten eine Bereinigung der Eigentumsverhältnisse der vom Vater übernommenen Beteiligungen beschlossen, teilte Amag am Dienstag mit. Martin Haefner sei über seine Privatholdinggesellschaft nun alleiniger Besitzer der Gruppe und bleibe als Verwaltungsratspräsident weiterhin der oberste Verantwortliche.

Eva Maria Bucher-Haefner scheide aus den Verwaltungsräten der Amag Gruppengesellschaften aus, hiess es in der die Mitteilung weiter.

Die Erben Haefner wohnen in den Kantonen Luzern und Obwalden, gemäss «Bilanz» besitzen sie ein Vermögen von 9 bis 10 Milliarden Franken. Im Herbst 2019 beziehen rund 900 Mitarbeitende den neuen Amag-Hauptsitz in Cham.

Amag hat alle vom Diesel-Skandal betroffenen Autos umgerüstet

VW-Generalimporteurin Amag schliesst rund drei Jahre nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals ein wichtiges Kapitel ab: Sie hat den Rückruf der betroffenen Autos vollzogen. 100 Prozent der aktuell in der Schweiz zugelassenen Fahrzeuge mit EA 189-Motor sind umgerüstet.