Bald fährt auch in Bern ein autonomer Klein-Bus herum

Wer in Bern vom Marzilibad zum Bärenpark will, kann das ab dem 8. Juli mit einem autonomen Kleinbus von Berns städtischen Verkehrsbetrieben Bernmobil tun. Der Bund hat Bernmobil einen Versuchsbetrieb mit diesem Kleinbus ohne Chauffeur bewilligt.

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Berns autonomer Kleinbus ist rot - wie die grossen Busse von Berns städtischen Verkehrsbetrieben Bernmobil. (Bild: KEYSTONE/ADRIAN REUSSER)

Berns autonomer Kleinbus ist rot - wie die grossen Busse von Berns städtischen Verkehrsbetrieben Bernmobil. (Bild: KEYSTONE/ADRIAN REUSSER)

(sda)

Für die Fahrt vom Start- zum Zielpunkt rechnet Bernmobil mit einer Dauer von 18 Minuten. Dies bei Maximalgeschwindigkeit 20 km/h und einem Durchschnittstempo von 5,5 km/h, wie das Unternehmen am Freitag anlässlich einer Testfahrt für Medienschaffende bekanntgab.

Auch die Stadt Bern, Energie Wasser Bern und die Genossenschaft Migros Aare tragen den Versuchsbetrieb mit. Die vier Partner wollen vor allem Erfahrungen sammeln mit der Technik, die im Bus steckt. Für die Busbenützer ist eine Fahrt gratis. Das Fahrzeug kann acht Personen befördern.

Bernmobil hat für den neuen Klein-Bus eine neue Linie geschaffen, die Nummer 23. Bewilligt wurde der Versuchsbetrieb für zwei Jahre. Stets fährt ein Operateur von Bernmobil mit, der bei Problemen eingreifen kann.

Bei der Testfahrt zeigte sich, dass der Bus sehr vorsichtig unterwegs ist. Mehrfach griff der Bernmobil-Angestellte ein, um die Fahrt nach einem Bremsmanöver des Busses fortzusetzen. In mehreren Schweizer Ortschaften fahren bereits solche selbstfahrenden Klein-Busse herum.