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Basler Polizei rückt jetzt bei Alarm mit dem Tesla aus

Die Basler Polizei geht an diesem Wochenende erstmals mit ihren neuen Teslas auf Patrouillenfahrt. Eingesetzt werden vorerst zwei der insgesamt sieben neuen elektrischen Alarmpikett-Fahrzeuge.
Jetzt verlassen sie die Garage: Die Basler Polizei nimmt am Wochenende ihre ersten Teslas als neue Alarmpikett-Fahrzeuge in Betrieb. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Jetzt verlassen sie die Garage: Die Basler Polizei nimmt am Wochenende ihre ersten Teslas als neue Alarmpikett-Fahrzeuge in Betrieb. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda)

Die ersten für die Basler Polizei umgebauten Teslas X-100 D waren bereits im Dezember ausgeliefert worden. Nun sei die Ausbildung der Polizistinnen und Polizisten abgeschlossen, teilte das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons Basel-Stadt (JSD) am Freitag mit.

Überdies liegt auch der Schlussbericht des Datenschutzbeauftragten des Kantons zur Nutzung der neuen Hightech-Fahrzeuge vor. Gemäss der Mitteilung übernimmt die Kantonspolizei die acht Empfehlungen, die der Datenschutzbeauftragte Beat Rudin in seinem Bericht auflistet. Damit steht dem Einsatz der Teslas laut Rudin nichts mehr im Weg.

Zu den Empfehlungen Rudins gehört unter anderem der Ersatz der Tesla-SIM-Karte durch eine solche eines Schweizer Anbieters. Zudem verzichtet die Kantonspolizei darauf, in den Fahrzeugen die Dashcam zu aktivieren oder Strassenabschnittsdaten zu erfassen und zu übermitteln.

Von den drei bisher ausgelieferten Teslas kommen ab diesem Wochenende nur zwei zum Einsatz, wie es beim JSD auf Anfrage hiess. Das dritte Fahrzeug bleibt als Reserve in der Garage. Die restlichen vier Teslas sollen bis Ende Jahr in Basel eintreffen.

Mit den neuen Teslas ersetzt die Basler Polizei ihre bisherigen Alarmpikett-Fahrzeuge der Marke Mercedes. Mit einem Preis von 140'000 Franken ist ein Tesla rund 50'000 Franken teurer als ein entsprechendes Dieselfahrzeug. Dafür überzeugten die Teslas die Behörden punkto Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz.

Die Beschaffung der Teslas hat im Stadtkanton einigen Wirbel ausgelöst. Das JSD geriet ins Schussfeld der Kritik, weil es mangels eines andern Anbieters auf eine Ausschreibung verzichtete. Zudem wurde moniert, dass der Datenschutzbeauftragte trotz der vielen Daten, die ein Tesla erfasst, erst nach dem Beschaffungsentscheid einbezogen wurde.

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