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Bergdrama ob Arolla fordert siebtes Todesopfer

Nach dem Bergdrama am Pigne d'Arolla in der Nacht auf Montag ist am Mittwoch eine weitere Frau im Spital gestorben. Die Opferbilanz steigt damit auf sieben, wie die Walliser Kantonspolizei am Mittwochabend mitteilte.
Hier kam es zu dem Bergdrama mit insgesamt sieben Toten. Region "Pigne d'Arolla". (Bild: KANTONSPOLIZEI VS)

Hier kam es zu dem Bergdrama mit insgesamt sieben Toten. Region "Pigne d'Arolla". (Bild: KANTONSPOLIZEI VS)

(sda)

Nach dem Bergdrama am Pigne d'Arolla in der Nacht auf Montag ist am Mittwoch eine weitere Frau im Spital gestorben. Die Opferbilanz steigt damit auf sieben, wie die Walliser Kantonspolizei am Mittwochabend mitteilte.

Die 42-Jährige starb am Mittwoch gegen Abend, hiess es weiter. Es handelt sich bei ihr um eine italienische Staatsangehörige. Damit stammten sechs der Opfer aus Italien. Bereits am Dienstag war eine 52-Jährige aus Bulgarien ihrer Unterkühlung erlegen.

Zwei weitere schwer Verletzte schwebten am Mittwochabend nicht mehr in Lebensgefahr. Bei ihnen handelt es sich um einen 72-jährigen Schweizer und eine 56-jährige Französin. Somit ist nun niemand mehr in Lebensgefahr. Fünf Personen kamen mit leichteren Unterkühlungen davon.

Fünf Opfer waren bereits am Montag in Spitälern an den Strapazen und der Unterkühlung gestorben. Der Bergführer einer Zehnergruppe starb bei einem Sturz, als er Hilfe holen wollte. Insgesamt hatten 14 Mitglieder von zwei Skitourengruppen nach einem Wetterumsturz die Nacht auf Montag auf 3270 Metern über Meer im Freien verbringen müssen. Die Temperaturen betrugen zwischen minus fünf und minus zehn Grad.

Sie waren am Sonntag von der "Cabane des Dix" auf 2928 Metern über Meer aus gestartet. Sie waren in zwei verschiedenen Gruppen unterwegs: einer Vierergruppe sowie einer Zehnergruppe mit einem Bergführer. Beide Gruppen wollten über die klassische Route "la Serpentine" zur Hütte "des Vignettes" auf 3157 Metern gelangen.

Dabei wurden sie im Gebiet des Pigne d'Arolla von einem Sturm mit Schneefall, heftigen Böen und einem drastischen Temperatursturz überrascht. Sie wurden am Montagmorgen mit sieben Helikoptern geborgen, nachdem der Hüttenwart von "des Vignettes" Alarm geschlagen hatte.

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