Berset zu BAG-Falschangaben: Der Fall wird Konsequenzen haben

Die falschen Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu den Ansteckungsquellen mit dem Coronavirus wird nach den Worten von Bundesrat Alain Berset Konsequenzen haben. Das Bundesamt sei unter grossem Druck.

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Für Bundesrat Alain Berset müssen organisatorische Anpassungen vorgenommen werden, damit es beim Bundesamt für Gesundheit nicht mehr zu falschen Angaben kommt.

Für Bundesrat Alain Berset müssen organisatorische Anpassungen vorgenommen werden, damit es beim Bundesamt für Gesundheit nicht mehr zu falschen Angaben kommt.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX
(sda)

«Es ist ein Fehler passiert. Das wichtigste ist, das zu bemerken und so rasch wie möglich zu korrigieren, und das ist gemacht worden», sagte Gesundheitsminister Alain Berset in einem Interview der Sendung «10 vor 10», dessen Wortlaut das Schweizer Fernsehen SRF am Dienstag vorab auf der Webseite veröffentlichte.

Das Bundesamt für Gesundheit stehe unter grossem Druck. Der Fall werde dort organisatorische Konsequenzen haben. Ein Fehler könne immer passieren. Man müsse aber auch die Anpassungen vornehmen, damit das nicht mehr vorkomme, und schauen, wie die Abläufe verbessert werden könnten, sagte Berset.

Das Bundesamt für Gesundheit hatte am Freitag Zahlen publiziert, wonach die Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken, in Clubs und Restaurants am grössten sei. Tatsächlich stecken sich die meisten Personen aber innerhalb der Familie an, wie das BAG am Sonntag klarstellte.