Bafu: Nitratwert ist an 15 Prozent der Messstellen zu hoch

Der neuste Bericht des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) zur Qualität des Schweizer Grundwassers zeigt: rund 15 Prozent der Messstellen weisen eine Nitratbelastung über dem Grenzwert auf. Die zunehmende Verunreinigung stammt mehrheitlich aus dem Ackerbau im Mittelland.

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Trinkwasser, das aus Grundwasservorkommen heraufgepumpt wird, enthält oft zu viele Rückstände aus landwirtschaftlicher Tätigkeit wie Nitrate und Pestizide. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Im Rahmen eines Pilotprojekts wird derzeit ein Pflanzenschutzroboter entwickelt. Im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren mit dem Spritzbalken soll der neue Roboter 40-70 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen und damit auch das Grundwasser entlasten. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Vor allem der Ackerbau im Mittelland setzt dem Grundwasser zu. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Pestizide und Dünger aus der Landwirtschaft belasten das Grundwasser in der Schweiz. Abbauprodukte finden sich vor allem in Fassungen im Ackerbaugebiet des Mittellandes. (Bild: KEYSTONE/EPA/PATRICK PLEUL)