Brücke im Wallis wird erdbebensicherer gemacht

Für einen aussergewöhnlichen Einsatz sind die Baumaschinen am Freitag im Unterwallis aufgefahren. Die Rhonebrücke in Riddes wurde um einige wenige Zentimeter angehoben, ohne dass die Autofahrer etwas bemerkten. Ziel der Aktion: die Brücke erdbebensicherer machen.

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Gemäss den Berechnungen soll die sanierte Brücke einem Erdbeben der Stärke 5 bis 6 mit einem Epizentrum in 5 bis 10 Kilometern Entfernung standhalten.
Die Autofahrer bemerken nichts von der Anhebung des Fahrbelags.
24 kräftige Hebeböcke werden eingesetzt, um den rund 6000 Tonnen schweren Oberbau der Brücke zu heben.
Präzisionsarbeit: Das Anheben geschieht in 5-Millimeter-Schritten bis zur erforderlichen Höhe von 2,5 Zentimetern.
600 Tonnen mussten angehoben werden.