Caritas nimmt Bund bei Bekämpfung der Kinderarmut in die Pflicht

Die Caritas fordert das neue Parlament, den Bund und die Kantone auf, schweizweit Familienergänzungsleistungen zur Verhinderung von Kinderarmut durchzusetzen. Es brauche ein Rahmengesetz des Bundes, dieser und die meisten Kantone seien bisher untätig geblieben.

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Rund 100'000 Kinder sind in der Schweiz von Armut betroffen.
In jeder Schulklasse in der Schweiz sitzt im Durchschnitt ein Kind, das von Armut betroffen ist.
«Nicht akzeptabel» findet Hugo Fasel, Direktor Caritas Schweiz, die Haltung des Bundes bei der Bekämpfung der Kinderarmut.
Kinder in Einelternhaushalten sind überdurchschnittlich oft von Armut betroffen.