Huhn, Seife, Essen: Drei Ausstellungen zu vermeintlich Alltäglichem

Was hat der Wetterhahn auf dem Kirchturm mit dem Huhn als Lieferantin von Eiern zu tun? Womit wäscht man sich die Hände in Unschuld? Warum halten die einen Insekten für Delikatessen, während sie andere nur widerwärtig finden? - Drei Ausstellungen geben Antworten.

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Hühner teilen mit dem Menschen eine 8000 Jahre alte Geschichte, nicht nur als Eierlieferanten oder Pouletbrüstchen, sondern sie haben auch Religionen und Wertesysteme geprägt - ein Aspekt, auf den nun eine Ausstellung in Schaffhausen aufmerksam macht.
Seife ist das Thema einer Ausstellung in Lenzburg, die eigentlich gedacht war als Hommage an die dortige Seifenproduktion. Doch mit den Hygienemassnahmen im Zuge der Covid 19-Pandemie, gelangt Seife und damit die Ausstellung zu ungeahnter Aktualität.
Mäuse in Wein eingelegt aus Südkorea: Klar scheint, dass Ekel vor bestimmten Nahrungsmitteln auch kulturell bedingt ist. Eine Ausstellung in Vevey geht der Frage auf den Grund, warum wir uns vor einigen Lebensmitteln ekeln und vor anderen nicht.