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Briefe und Pakete versenden wird 2019 nicht teurer

In der Schweiz wird der Brief- und Paketversand im kommenden Jahr nicht teurer. Darauf verständigten sich die Post und der Preisüberwacher. Die Post kündigte aber bereits Gespräche für mögliche Preiserhöhungen ab 2020 an.
Die Post ändert 2019 die Preise für den Brief- und Paketversand nicht. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Post ändert 2019 die Preise für den Brief- und Paketversand nicht. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda)

Im kommenden Jahr setze die Post keine höheren Preise an beim Versand von Briefen und Paketen. Auch verzichtet der Gelbe Riese ein weiteres Jahr darauf, die Zollrevisions-Gebühr von 13 Franken zu verrechnen, wie die Post am Freitag per Communiqué mitteilte.

Die Preise für A- und B-Post-Briefe seien seit 14 Jahren nicht mehr erhöht worden. Sie bleiben für Standard-Briefe bei einem Franken per A-Post und bei 85 Rappen per B-Post. Bei den Paketen gab es Anfang 2018 die letzten Anpassungen, wie Post-Sprecher François Furer auf Anfrage erklärte. Ein Paket bis zwei Kilogramm kostet Economy sieben und Priority neun Franken.

Der Verzicht auf Preiserhöhungen sei die Weiterführung der im Januar 2014 geschlossenen und seither zwei Mal verlängerten Regelungen, teilte Preisüberwacher Stefan Meierhans am Freitag in seinem Newsletter mit.

Zusätzlich getroffene Massnahmen führten gesamthaft zu einer leichten Preissenkung zugunsten der Kunden in der Höhe von rund fünf Millionen Franken. Dazu gehöre der weitere Verzicht der Post, bei Sendungen aus dem Ausland eine Gebühr für Zollinspektionen zu erheben.

Nächstes Jahr neu verhandeln

Der Verzicht auf höhere Preise für 2019 geschehe zu einer Zeit mit schwindenden Briefmengen und in einem schwierigen Marktumfeld, schrieb die Post. Das Verhalten der Kunden in einer zunehmend digitalisierten Welt wandle sich rasant. Das Kerngeschäft der Post gehe kontinuierlich zurück.

Zusammen mit dem Verzicht auf die Zollrevisions-Gebühr entgingen der Post für das Jahr 2019 Einnahmen in Millionenhöhe, hiess es im Communiqué. Eine genauere Schätzung sei schwierig zu beziffern, da dies von sehr vielen Faktoren abhängig sei, sagte Post-Sprecher Furer gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Post sei auf Gewinne angewiesen, um die Grundversorgung aus eigener Kraft finanzieren und sich weiterentwickeln zu können, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Post werde deshalb im kommenden Jahr das Gespräch mit dem Preisüberwacher suchen, um die künftige Ausgestaltungen der Brief- und Paketpreise ab 2020 zu diskutieren, stellte das Unternehmen in Aussicht.

Auch wenn es 2019 keine generellen Preiserhöhungen geben werde, könne es bei einigen weniger stark genutzten Produkten «punktuell zu kleineren Preisanpassungen» kommen. Die Post werde die betroffenen Kunden individuell informieren.

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