Bundesrat genehmigt Abkommen mit Peru für CO2-Kompensation

Der Bundesrat hat ein Klimaschutzabkommen zwischen der Schweiz und Peru genehmigt. Es schafft die Grundlagen, um CO2-Emissionen der Schweiz über Projekte in Peru zu kompensieren. Es ist das weltweit erste bilaterale Abkommen unter dem Klimaübereinkommen von Paris.

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Die Schweiz will mit Projekten in Peru klimaschädliche CO-Emissionen im Inland kompensieren.

Die Schweiz will mit Projekten in Peru klimaschädliche CO-Emissionen im Inland kompensieren.

KEYSTONE/AP/FRANK AUGSTEIN
(sda)

Die Schweiz nehme mit dem Deal eine internationale Pionierrolle ein und schaffe einen Standard für internationale Klimaprojekte, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Diese müssten strenge Auflagen für den Umweltschutz erfüllen und dabei auch internationale Normen für den Schutz der Menschenrechte respektieren.

Das Abkommen verpflichtet den Angaben zufolge beide Länder zur Anwendung einer Methode, welche die doppelte Zählung von erzielten Emissionsverminderungen verhindert. Gemäss der Vereinbarung darf kein Verdacht auf eine Verletzung der Menschenrechte oder der nationalen Gesetzgebung bestehen. Ansonsten würde die Übertragung von Emissionsreduktionen aus dem Projekt sofort ausgesetzt.

Bundespräsidentin und Umweltministerin Simonetta Sommaruga und die peruanische Umweltministerin Kirla Echegaray Alfaro werden das Abkommen am kommenden Dienstag im Rahmen einer Videokonferenz unterzeichnen.