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«Burgfrieden» zwischen USA und China stützt Aktienmärkte weltweit

Das am G20-Gipfel in Argentinien getroffene Abkommen zwischen den USA und China, vorläufig auf verschärfte Zollmassnahmen zu verzichten, stützt die Aktienmärkte weltweit und ebenso den Ölpreis.
Die Aktienmärkte reagieren erleichtert auf die Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA. (Bild: KEYSTONE/AP/BERND KAMMERER)

Die Aktienmärkte reagieren erleichtert auf die Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA. (Bild: KEYSTONE/AP/BERND KAMMERER)

(sda/awp)

Hierzulande profitieren insbesondere konjunktursensitive Aktien von der wieder etwas zuversichtlicheren Stimmung, wogegen die defensiven Schwergewichte nicht gefragt sind.

Das chinesisch-amerikanische Verhandlungsergebnis wird in Marktkreisen wahlweise als «Waffenstillstand» oder «Burgfrieden» bezeichnet. Dies deutet auf den zeitlich beschränkten Charakter hin. Denn die US-Seite hat China ein Ultimatum von 90 Tagen für die Erfüllung von verschiedenen Forderungen gestellt. Dies wird denn auch in verschiedenen Kommentaren trotz des momentan an den Börsen herrschenden Vorwärtsdrangs kritisiert. Die grosse Lösung im Handelsstreit sei dies noch nicht, hiess es unter anderem. Aber immerhin sei eine weitere Eskalation verhindert worden.

Der Swiss Market Index (SMI) steht um 10.50 Uhr 1,21 Prozent höher bei 9'147,17 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zieht um 1,78 Prozent auf 1'416,85 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,21 Prozent auf 10'668,26 Punkte. Bei den Blue Chips stehen die Verlierer zu den Gewinnern etwa im Verhältnis von 3:1.

Am stärksten gesucht sind der aktuellen Zwischeneuphorie Titel von Technologietiteln wie Logitech, AMS und Temenos. Daneben profitieren von der vorläufigen Erleichterung im Zusammenhang mit China Firmen, die stark auf diesen Markt ausgerichtet sind, so etwa Swatch und Richemont oder aus dem Bausektor Sika und LafargeHolcim.

Börsenschwergewichte stagnieren

Wie oft in eher euphorischen Phasen rangieren Defensive Aktien wie Roche, Swisscom oder Nestlé am Ende der Tabelle. Zu den wenigen Verlierern gehören noch Sonova und die ebenfalls als defensiv eingeschätzten Givaudan.

Novartis erhalten dagegen von verschiedenen Produktenews Support. So hat der Pharmakonzern am Wochenende mit einer Vielzahl von Studiendaten von sich reden gemacht. Zudem hat die US-Gesundheitsbehörde FDA den Zulassungsantrag für eine Genersatztherapie gegen erblich bedingten Muskelschwund (SMA) genehmigt.

Implenia-Aktien im freien Fall

Im breiten Markt brechen Implenia nach einer Gewinnwarnung um 26 Prozent ein. Dass der neue CEO weiteren Wertberichtigungsbedarf im Segment International sehe, komme aufgrund der Probleme in der Vergangenheit nicht überraschend, hiess es am Markt unter anderem. Überraschend sei aber das Ausmass der Anpassungen.

Implenia sind damit aber nicht der schwächste Wert. Noch massiver, nämlich um 37 Prozent, stürzen Air Tech ab. Die Airopack Technology Group will ihre Bilanz mit einer Kapitalerhöhung und weiteren Massnahmen umfassend sanieren. Zudem tritt Quint Kelders als Konzernchef zurück.

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