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Cassis trifft italienischen Aussenminister zu Arbeitsbesuch

Bundesrat Ignazio Cassis hat am Montag den italienische Aussenminister Enzo Moavero Milanesi zu einem Arbeitsbesuch empfangen. Gesprochen wurde unter anderem über das neue Abkommen zur Grenzgängerbesteuerung und die Lage der italienischen Exklave Campione d'Italia.
Bundesrat Ignazio Cassis (rechts) hat am Montag in Lugano den italienischen Aussenminister Enzo Moavero Milanesi (links) zu Gesprächen empfangen. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi) (Bild: KEYSTONE/KEYSTONE / TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI)

Bundesrat Ignazio Cassis (rechts) hat am Montag in Lugano den italienischen Aussenminister Enzo Moavero Milanesi (links) zu Gesprächen empfangen. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi) (Bild: KEYSTONE/KEYSTONE / TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI)

(sda)

Der Schweizer Aussenminister betonte, dass die Schweiz bereit sei, das Abkommen über die Grenzgängerbesteuerung, das 2015 paraphiert worden ist, zu unterzeichnen. Das Abkommen entspreche den Interessen beider Länder. Der italienische Aussenminister versprach seinerseits sich für eine schnelle Lösung bei der Grenzgängerbesteuerung einzusetzen.

Die beiden Aussenminister sprachen auch über die aktuelle Lage in Campione d'Italia nach der Schliessung des gemeindeeigenen Casinos. Das Casino ist seit über fünf Monaten geschlossen und mit 90 Millionen Euro verschuldet.

Diskutiert worden ist laut einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) neben der Schuldenlage der Gemeinde auch der Übergang der italienischen Exklave zum Zollsystem der EU ab 1. Januar 2010.

Der Vorsteher des EDA erläuterte zudem die jüngsten Entwicklungen in der schweizerischen Europapolitik. Die beiden Aussenminister sprachen auch über die Zusammenarbeit im Migrationsbereich und über die Situation in Libyen.

Es gelte darauf zu achten, dass die italienische Sprache als offizielle Sprache der Schweiz nicht an Boden verliere, sagte Milanesi. Er verwies darauf, dass nach einer kürzlich veröffentlichten Studie Italienisch weltweit die viertwichtigste Sprache in der Welt sei, nach Englisch, Spanisch und Chinesisch.

Italien ist mit einem Anteil von 7,8 Prozent am Aussenhandel der Schweiz (2017) nach Deutschland und den USA der drittgrösste Handelspartner der Schweiz.

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