Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Video

Christian Hofer neuer Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft

(sda) Christian Hofer wird neuer Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Er übernimmt damit die Leitung eines Bundesamts, das mit der Agrarpolitik 22+ vor einer grossen Herausforderung steht.

Dessen ist sich der 47-Jährige bewusst, wie er am Mittwoch vor den Bundeshausmedien ausführte. «Die Herausforderungen sind vielfältig», meinte er. Die Landwirtschaft müsse viele Ansprüche abdecken.

Neben der Agrarpolitik 22+ stehen auch die Volksinitiativen zum Schutz des Trinkwassers sowie jene gegen synthetische Pestizide an. Seine bisherigen Erfahrungen würden ihm helfen, die Aufgaben zu meistern, meinte Hofer. Zudem sei er in der Landwirtschaft gut vernetzt.

Hofer verfügt über Erfahrungen sowohl in der nationalen als auch in der kantonalen Landwirtschaftspolitik. Vor zehn Jahren arbeitete er bereits im BLW. Als Vizedirektor und Mitglied der Geschäftsleitung war er für die Direktzahlungen und die ländliche Entwicklung zuständig.

Ab 2018 leitet er dann die Abteilungen Landwirtschaft, landwirtschaftliche Ausbildung und Beratung, Artenförderung, Jagd, Fischerei und Veterinärwesen beim Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern. Hofer studierte an der ETH Zürich Agronomie.

Christian Hofer, neuer Direktor Bundesamt fuer Landwirtschaft, spricht während der Medienkonferenz. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone, Bern, 14. August 2019)

Christian Hofer, neuer Direktor Bundesamt fuer Landwirtschaft, spricht während der Medienkonferenz. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone, Bern, 14. August 2019)

Umstrittener Entwurf

Die Pläne zur Agrarpolitik 22+ spalten derzeit die Geister. Guy Parmelin räumte an der Medienkonferenz ein, dass der Entwurf tatsächlich zu vielen Kontroversen geführt habe. Revolutionäre Änderungen im Entwurf seien dennoch nicht zu erwarten, die «Achsen» seien gesetzt worden.

Parmelin kündigte aber an, dass der Bundesrat mit der Botschaft schnell vorwärts machen wolle. Einen genauen Zeitplan nannte er nicht, da die beide hängigen Initiativen noch einen Einfluss darauf haben dürften.

In die Arbeiten an der Agrarpolitik 22+ während der nächsten Wochen wird sich Hofer nicht einbringen können, er tritt sein Amt erst im Dezember an. Das sei aber kein Problem, meinte Parmelin. Er habe sich als Kantonsvertreter ja bereits damit befasst. Ab Dezember werde er bei der Ausarbeitung der Botschaft ans Parlament Einfluss nehmen können.

Der Bundesrat bestimmte Hofer anlässlich seiner Sitzung vom Mittwoch. Dieser tritt die Nachfolge von Bernard Lehmann an, der Ende Juni pensioniert wurde. In der Zwischenzeit leitete Andrea Leute das BLW. Der 47-jährige Hofer setzte sich gegen 28 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.