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Dachstockbrand in unbewohntem Patrizierhaus in Berner Altstadt

In der Berner Altstadt ist am Montag der Dachstock eines unbewohnten Patrizierhauses in Brand geraten. Sechs Personen aus einem Nachbarhaus wurden evakuiert. Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Die Feuerwehr stand auch in der Nacht im Einsatz.
In der Berner Altstadt ist am Montagabend in einem Dachstock ein Feuer ausgebrochen. (Bild: Sebastian Gänger, Keystone-SDA)

In der Berner Altstadt ist am Montagabend in einem Dachstock ein Feuer ausgebrochen. (Bild: Sebastian Gänger, Keystone-SDA)

(sda)

Der Brand im Dachstock des Hauses an der Postgasse war der Polizei gegen 19.20 Uhr gemeldet worden, wie die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland am Abend mitteilte. Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. Das Feuer war gegen 21:30 Uhr unter Kontrolle, wie die Kantonspolizei Bern gegenüber der Agentur Keystone-SDA sagte. Die Löscharbeiten dauerten allerdings bis in die Nacht an.

Ernsthaft verletzt wurde niemand. Zwei Männer wurden laut Staatsanwaltschaft zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Bei einem bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, der andere wies andere gesundheitliche Beschwerden auf. Sechs Personen aus einem Nachbargebäude wurden vorsorglich evakuiert. Ob sie alle in ihrer Wohnungen zurückkehren konnten, war am Abend noch unklar.

Renovationen im Haus

Bei dem vom Brand betroffenen Gebäude handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um das sogenannte «Morell-Haus». An dem Patrizierhaus werden laut Angaben der Stadt Bern seit längerem Renovationsarbeiten vorgenommen. Bis Mitte 2019 sollten dort unter anderem sieben 2- und 3-Zimmerwohnungen entstehen.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei nahm dazu die Ermittlungen auf. Das Feuer richtete Sachschaden in noch unbekannter Höhe an.

Altstadt in Rauch gehüllt

Die Altstadt war am Abend in Rauch gehüllt. Das Gebiet war zeitweise grossräumig abgesperrt worden. Später waren noch die Buslinien 12 und 30 eingeschränkt, die Strecke zwischen der Unteren Gerechtigkeitsgasse und der Nydeggbrücke war gesperrt.

Im Einsatz standen gemäss Angaben der Feuerwehr Stadt Bern auf Twitter die Berufsfeuerwehr Bern, die Feuerwehr Ostermundigen, die Polizei sowie die Sanitätspolizei Bern.

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