Dank Bise etwas kühlere Temperaturen – doch am Sonntag werden es 36 Grad

Kurze Verschnaufpause: Am Samstagmorgen wurden in der Schweiz Temperaturen unter 20 Grad gemessen. Grund für die Erfrischung war die Bise, welche die Feuchtigkeit der letzten Tage mit trockener Luft weggeblasen hat.

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Im Tierpark Goldau lässt sich dieser Fischotter von seiner natürlichen Umgebung kühlen. (Bild: Tierpark Goldau)
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Der Braunbär gönnt sich einen Schwumm. (Bild: Tierpark Goldau)
Dieses Mufflon erlaubt sich eine Erfrischung am Brunnen. (Bild: Tierpark Goldau)
Der Wolf hat sich ein Schattenplätzchen gesucht. (Bild: Tierpark Goldau)
Das Wildschwein in der Suhle beobachtet die vorbeischwimmende Entenfamilie. (Bild: Tierpark Goldau)
Übermut und unangepasstes Verhalten am und im Wasser kann rasch fatale, manchmal tödliche Folgen haben. Die meisten Todesopfer sind junge Männer zwischen 15 und 30 Jahren. (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
In den Kantonen Thurgau und St. Gallen tobten am frühen Dienstagmorgen heftige Gewitter. (Bild: KEYSTONE/EPA DPA/PATRICK PLEUL)
Die sommerlichen Temperaturen bleiben auch in der kommenden Woche – so heiss wie am Sonntag wird es aber nicht mehr. (Bild: Keystone)
Die Schweiz hat eine Tropennacht mit Blitz und Donner hinter sich. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)
Sarina und Lina Vogler fahren mit Fränzi Halter um die Wette. (Bild: Nadia Schärli, Ennetbürgen, 27. Juni 2019)
Touristen in der Gletschergrotte in Engelberg. (Bild: Nadia Schärli, 27. Juni 2019)
Auch dieses Alpaka, fotografiert von Leserin Monika Hess in Grosswangen, braucht eine Abkühlung.
Simone geniesst das kühle Nass unter einem Brunnen in der Stadt Zürich. (Bild: Walter Bieri / Keystone, 28. Juni 2019)
Ein Mann erfrischt sich in der Aare. (Bild: Anthony Anex / Keystone)
Abkühlung gefällig? Touristen auf dem Nufenenpass. (Bild: Davide Agosta / Keystone)
Ein Bauarbeiter einer Strassenbaustelle im Tessin trinkt Wasser. (Bild: Francesca Agosta / Keystone, Stabio, 27. Juni 2019)
Bei diesen rekordverdächtigen Temperaturen zieht es alle ins kühle Nass, so auch Ski-Ass Wendy Holdener in die Badi Seewen. (Bild: Instagram)
Im Kanton Tessin darf auf der Autobahn A2 nur noch 80 km/h gefahren werden. (Bild: Francesca Agosta / Keystone)
14 Grad auf dem Titlis: Touristen geniessen den Schnee und die Fahrt mit dem Bob. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, Engelberg, 26. Juni 2019)
Minus 1,5 Grad ist es in der Gletschergrotte auf dem Titlis. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, Engelberg, 26. Juni 2019)
Diese Badi in Chur tut alles für ihre hitzegeplagten Gäste - und karrt mitten im Sommer einen Haufen Schnee neben das Becken. (Bild: Facebook / Obere Au Bäder & Sportanlagen)
Zwei Personen springen bei Saint-Saphorin in den Genfersee. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, 26. Juni 2019)
Ein Prost direkt in der Aare in Olten auf die Hitze und den Sommer. (Bild: Bruno Kissling)
Ein Hund geniesst die Abkühlung in der Aare. (Bild: Bruno Kissling)
Bei grosser Hitze fanden am 26. Juni die Schülermeiserschaften des Kantons Zug im Schwimmbad Lättich in Baar statt. (Bild: Maria Schmid)
Die Gemeinde Buchrain stellt Wasserduschen auf, zur Freude der Kinder. (Bild: Dominik Wunderli, Buchrain 26. Juni 2019)
Die Anzeige im Thermometer steigt und steigt. Auf dieser Baustelle in Frauenfeld ist es besonders heiss. (Bild: Stefan Hilzinger / Thurgauer Zeitung)
Wer kann, kühlt sich beim «Böötle» auf dem See, hier auf dem Lago Maggiore, ab. (Leserbild: Bianca Fischer, Tenero, 25. Juni 2019)
21 Grad auf dem Säntis: Der bisherige Allzeitrekord für die Maximaltemperatur ist am 26. Juni geknackt worden. (Bild: Twitter @Meteonews)
Auch Tiere leiden unter der Hitze. Versorgen Sie deshalb Hunde mit ausreichend Trinkwasser und lassen Sie sie nicht im Auto eingesperrt zurück. (Foto: Ines Biedenkapp, Rorschach, 25. Juni 2019)
Die Polizei Brandenburg hielt diesen Rollerfahrer an – er hatte heiss. (Bild: Twitter / Polizei Brandenburg @PolizeiBB)
Sie müssen besonders unter der grossen Hitze leiden: Bauarbeiter am Bahnhofsplatz in Basel. (Bild: Kenneth Nars)
Wenn die Sportler am Freitag den Lauerzerseelauf in Angriff nehmen, dürfte es über 30 Grad heiss sein. Die Feuerwehren von Lauerz, Steinen und Schwyz werden die Läufer mit Wasser berieseln. Die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz lud schon mal zum Testlauf. «Bote»-Redaktor Franz Steinegger ist begeistert. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)
Ein Jugendlicher springt in Walenstadt in den Walensee. (Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone, 25. Juni 2019)
In Walenstadt am Walensee hat es am Ufer noch genügend Platz. (Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone, 25. Juni 2019)
Überfüllter Strand am Genfersee. (Bild: Laurent Darbellay / Keystone)
18 Grad kalt ist die Aare bei Bern. (Bild: Peter Schneider / Keystone, Bern, 25. Juni 2019)
Die Unia fordert, dass Baustellen mit direkter Sonneneinstrahlung, zum Beispiel auf Autobahnen (hier eine Baustelle auf der A2 zwischen Dagmersellen und Sursee) und auf Baustellen mit starker Rückstrahlung (Teerflächen) bei Temperaturen über 35 Grad geschlossen werden. (Bild: Nadia Schärli, 24. Juni 2019)
Das Thermalbad Zurzach kippt Eiswürfel ins warme Wasser. (Bild: zvg)
Schmilzt rasch: Das Eis des Gletschersee unterhalb des Rhonegletscher. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Furka, 25. Juni 2019)
Abkühlung bietet der Fluss Marecottes im Wallis. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone, 25. Juni 2019)
Menschen geniessen das sommerliche Wetter am Zürichsee. (Bild: Ennio Leanza / Keystone, Zürich, 25. Juni 2019)
Drei Touristinnen aus La-Chaux-de-Fonds sonnen sich beim KKL. (Bild: Dominik Wunderli, 24. Juni 2019)
In Zug fand am 24. Juni der traditionelle Chriesisturm statt. Diese Kinder gönnen sich eine Abkühlung im Brunnen. (Bild: Christian H. Hildebrand)
Der Sprung ins Glück: diese Jungs suchen Abkühlung. (Bild: Claudio Thoma)
Der Sprung in den 19 Grad kühlen Rhein bei Basel. (Bild: Nicole Nars-Zimmer)
Die Menschen suchen Abkühlung am Wasser in Basel. (Bild: Nicole Nars-Zimmer)
21,7 Grad: So heiss wie am Dienstagmorgen um 9.30 Uhr war es im Juni auf dem Pilatus noch nie. (Bild: Webcam)
Diese Kinder kühlen sich im Urnersee ab. (Bild: Urs Hanhart)
Die aktuelle Naturgefahrensituation in der Schweiz (Bild: Bundesamt für Umwelt)
Ein Temperaturbild zeigt die bevorstehende Hitzewelle. (Bild: kachelmannwetter.com)
Besonders für Bauarbeiter und ältere Personen ist die Hitze eine Herausforderung. (Bild: Chris Iseli)

Im Tierpark Goldau lässt sich dieser Fischotter von seiner natürlichen Umgebung kühlen. (Bild: Tierpark Goldau)

(sda)

So wurde in Ebnat-Kappel eine Tiefsttemperatur von 10,5 Grad registriert, wie der private Wetterdienst MeteoNews am Samstag mitteilte. In Bern zeigte das Quecksilber 12,8 Grad an. Doch schon morgen Sonntag sollen wieder sehr heisse Luftmassen in die Schweiz gelangen. Erwartet werden Temperaturen von bis zu 36 Grad. Ab Montag steige die Gewitterwahrscheinlichkeit an.

Weiterhin ist mit einer hohen Ozonbelastung zu rechnen. Die kantonalen Umweltämter rufen deshalb die Bevölkerung auf, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Zudem gibt es an einigen Orten weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, um weniger Luftschadstoffe zu generieren, so zum Beispiel in Kanton Genf und Tessin. Ozonhöchstwerte wurden vor allem im Tessin gemessen. Den Spitzenwert erreichte am Mittwoch Chiasso mit 296 μg/m3.

Auch fördern einige Kantone den öffentlichen Verkehr, um die Ozonbelastung zu senken: Im Kanton Waadt und Wallis wird für zwei Monate ein Schnupperhalbtax-Abonnement angeboten, das mit einem 20-Franken-Bon günstiger erworben werden kann. Das Angebot in Zusammenarbeit mit den SBB ist ab dem 28. Juni während fünf Tagen erhältlich, wie der Webseite www.vs.ch zu entnehmen ist.

Waldbrandgefahr

Gemäss Naturgefahrenbulletin des Bundes herrscht in weiten Teilen des Wallis, des Tessins und im Gebiet um Basel auch in den kommenden Tagen die zweithöchste von fünf Hitze-Gefahrenstufen. Die Behörden rechnen erst ab Dienstag mit einer Entspannung.

Wegen der Hitze schmilzt in den Bergen auch der teilweise noch massig vorhandene Schnee. Das führt zu erhöhten Abflüssen in alpinen Gewässern. So heisst es auf der Webseite des Marzilibades in Bern, die Aare führe momentan «gefährlich viel Wasser». Am Bodensee und an der Rhone herrscht mässige Hochwassergefahr.

Das Risiko von Waldbränden ist aufgrund der Trockenheit ebenfalls gestiegen. In der Nordwestschweiz und im Tessin herrscht «erhebliche» Gefahr. Die betroffenen Kantone mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien.