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Freiburg hebt das Feuerverbot auf, Glarus hält daran fest

Regen und Gewittern sei dank: Im Kanton Freiburg wird das Feuerverbot aufgehoben, in der Zentralschweiz wird es gelockert. Glarus aber hält am Verbot fest.
Weiterhin gilt in den meisten Kantonen Feuerverbot. (KEYSTONE/Melanie Duchene) (Bild: Keystone/MELANIE DUCHENE)

Weiterhin gilt in den meisten Kantonen Feuerverbot. (KEYSTONE/Melanie Duchene) (Bild: Keystone/MELANIE DUCHENE)

(sda)

Der Kanton Freiburg hebt das Feuerverbot auf. Durch die Niederschläge der letzten Tage, den Temperaturrückgang und das Ende der Hitzewelle ist die Brandgefahr gesunken.

Die Gefahr von Waldbränden bleibe jedoch im ganzen Kanton ausgeprägt, stellt der Forst- und Naturschutzdienst in einer Stellungnahme am Dienstag fest. Das Verbot wurde am 2. August verhängt.

Zentralschweiz lockert Feuerverbot

In gegenseitiger Absprache reduzieren die Zentralschweizer Kantone das absolute Feuerverbot im Freien auf ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe, wie sie mitteilten. Die Gewitterregen der vergangenen Tage und die tieferen Temperaturen vermochten auch hier die Situation im Offenland leicht zu entschärfen. Die Waldbrandgefahr wird auf der zweithöchsten Stufe 4 festgesetzt.

Die aktuelle Waldbrandgefahr sei allerdings lokal unterschiedlich ausgeprägt. So brachten etwa im Kanton Schwyz die vergangenen 24 Stunden flächendeckend Regen zwischen 20 und 50 Millimeter. Dazu kamen örtlichen Gewitterregen der letzten zehn Tage. Das Grillieren mit Holzkohle oder Holz ist in den Siedlungsgebieten wieder generell gestattet.

Auch im Raum Luzern seien zwischen 10 und 20 Millimeter Niederschlag gemessen worden, sagte Urs Felder, Fachleiter Schutzwald. In anderen Teilen des Kantons dagegen habe es kaum geregnet.

So bleibt es in den Kantonen Luzern, Schwyz, Zug, Ob- und Nidwalden verboten, im Wald und in einem Abstand von 200 Metern zu diesem Feuer zu entfachen oder Raucherwaren wegzuwerfen. In Uri beträgt der Abstand 50 Meter. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von 200 Metern zum Wald eingehalten werden.

Weiterhin Feuerverbot im Glarnerland

Weiterhin gross bleibt die Gefahr brennender Wälder im Glarnerland. Das Ende Juli erlassene Feuerverbot im Freien wird deshalb nicht aufgehoben. Es bleibt in Kraft bis auf Widerruf durch die Behörden.

Feueraktivitäten im Freien seien nach wie vor ein grosses Risiko für Wald- und Flurbrände, teilte die Abteilung Wald und Naturgefahren mit. Die aktuellen Niederschläge seien in weiten Teilen des Kantons gering ausgefallen.

Da die nächsten Tage warm werden und Niederschläge nicht in Sicht sind, kann sich die trockene Vegetation im Wald und ausserhalb rasch entzünden. Der Funkenflug eines Feuers, Feuerwerk oder unachtsam weggeworfene Raucherwaren könnten ein Feuer entfachen und zu einem Waldbrand führen, schrieben die Behörden.

Erlaubt bleibt im Siedlungsgebiet das Grillieren im Freien mit Elektro- oder Gasgrills auf fester Unterlage. Als Siedlungsgebiet gelten Ortschaften, Weiler und Einzelgebäude ausserhalb des Waldes.

Viel trockenes Laub

Auf den Waldböden liege bereits sehr viel trockenes Laub. Auch sei die Bodenvegetation vielerorts vollständig ausgetrocknet und leicht entzündbar.

Gemäss den Wetterprognosen ist am Freitag mit einer Kaltfront zu rechnen. Laut der Naturgefahrenkarte des Bundes herrscht in den meisten Kantonen nach wie vor grosse oder sehr grosse Waldbrandgefahr. Keine oder geringe Gefahr gibt es im Tessin, in Teilen Graubündens, in den Kantonen Genf, Waadt und Freiburg ist die Gefahr erheblich.

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