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Zwei Strafen für Mobbing in Rekrutenschule in Emmen ausgesprochen. Laut VBS bleibts dabei.

Eine Videoaufnahme von Uniformierten, die auf Befehl einen Kameraden mit Gegenständen bewerfen, hatte vor einer Woche die Schweizer Militärjustiz auf den Plan gerufen. Nun sind zwei Disziplinarstrafen ausgesprochen worden.
Der Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord, besuchte die betroffene Rekrutenschule. (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Der Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord, besuchte die betroffene Rekrutenschule. (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda/mbe)

Die Disziplinarstrafe sei ein Arrest von fünf Tagen, bestätigte Armeesprecher Stefan Hofer am Montag gegenüber der Agentur Keystone-SDA eine Meldung des Nachrichtenportals Nau.ch. Gegen wen diese Strafe ausgesprochen wurde, will die Armee derzeit nicht kommunizieren.

Am Dienstag hat Radio Pilatus vermeldet, dass ein zweiter Angehöriger der Armee nun im Arrest sitzt.Das Verteidigungsdepartement bestätigte dem Radio und Tele 1 auf Anfrage, dass es bei diesen zwei Arresten bleibt.

Gemäss Hofer laufen aktuell parallel zwei Untersuchungen, eine durch die Militärjustiz und eine weitere, bei der in einem Disziplinarverfahren Verstösse gegen Dienstvorschriften untersucht werden. Bei der letzteren sei nun durch den Kommandanten eine erste Disziplinarstrafe von fünf Tagen Arrest ausgesprochen worden.

Armeechef besucht Rekrutenschule

Die Militärjustiz startete letzte Woche eine vorläufige Beweisaufnahme in der Sache. Der Chef der Armee besuchte die betroffene Rekrutenschule (wir berichteten). Der Fall, über den das Tessiner Fernsehen RSI letzten Dienstag zuerst berichtete, sei bei ihnen aktenkundig, bestätigte damals ein Sprecher der Militärjustiz. Es werde abgeklärt, ob strafrechtliches Handeln vorliege.

Die Szene, die auf dem Video zu sehen sei, habe sich bereits am 14. September in Emmen in der Flab RS 33 ereignet. Diese befinde sich aktuell in der Verlegung in S-Chanf. Die Militärpolizei ermittle.

Auf Twitter äusserte sich am Freitag auch das Verteidigungsdepartement (VBS) und sprach von der Misshandlung eines Tessiner Rekruten. Die Armee akzeptiere keine körperliche Züchtigung. Der Chef der Armee besuche die betroffene RS.

Der TV-Sender will das Video vom Vater des Opfers erhalten haben. Der Rekrut sei auf Kommando mit Nüssen und Steinen beworfen worden. Die Aufnahme davon habe sich in der Folge rasch verbreitet. Der Sprecher der Militärjustiz sagte, man habe bereits vor der Veröffentlichung des Videos Kenntnis vom Fall gehabt.

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