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FDP-Präsidentin Gössi setzt auf die «Willensgeneration»

Parteipräsidentin Petra Gössi hat am «Tag der FDP» in Aarau die Parteibasis und die Kandidierenden auf die heisse Phase der nationalen Wahlen eingestimmt. Gemäss Gössi ist es der gemeinsame Wille, der die Schweiz weiterbringt.
Mit Konfettiregen stimmte die FDP Schweiz in Aarau die Parteibasis auf die nationalen Wahlen ein: Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Parteipräsidentin Petra Gössi und Bundesrat Ignazio Cassis (von links nach rechts). (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Mit Konfettiregen stimmte die FDP Schweiz in Aarau die Parteibasis auf die nationalen Wahlen ein: Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Parteipräsidentin Petra Gössi und Bundesrat Ignazio Cassis (von links nach rechts). (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Die FDP setze auf die Willensgeneration, sagte Gössi vor rund 1100 Anwesenden am Samstag in der Schachenhalle. Dies seien Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollten. Menschen mit Ideen und Tatendrang, welche die Zukunft als Chance sehen würden.

Die Willensgeneration wolle Chancen aufzeigen statt Ängste bewirtschaften. Mit Willen sei alles möglich. «Es ist der Wille, der unsere Schweiz zusammenhält, unsere Heimat vereint und so erfolgreich macht», sagte Gössi.

FDP will SP überholen

«Die Schweiz ist die Heimat der Menschen, die gemeinsam wollen. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren, uns nicht gegeneinander aufhetzen», betonte Gössi - und erntete Applaus. Die FDP habe in der Geschichte bewiesen, dass sie die Schweiz geformt, verändert und weiterentwickelt habe.

«Die Schweiz will. Ich will», rief Gössi den Parteifreundinnen und Parteifreunden am Wahlkampfanlass zu: «Packen wir die Chancen der Zukunft. Überholen wird die SP.»

Klimaveränderung als Herausforderung

Zur Klimaveränderung sagte Gössi, man könne die Augen davor nicht verschliessen. Die Umwelt verändere sich, die Biodiversität nehme ab und heimische Baumarten litten unter Trockenheit und den heissen Sommern.

«Wir werden vor unglaubliche Herausforderungen als Land und Gesellschaft gestellt. Hier haben wir gegenüber der nächsten Generation die Verantwortung, dass auch sie eine intakte Umwelt und eine sichere Lebensgrundlage vorfindet», machte die Parteipräsidentin klar. Auch dafür erntete sie Applaus.

Keller-Suter: «Wir stehen für Lösungen»

«Es geht um etwas am 20. Oktober», sagte Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Bühne in einem Interview mit Ständerat Andrea Claudio Caroni (AR). Es gehe darum, ob Menschen mit einem liberalen Kompass gewählt würden, die Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Eigenverantwortung und auch Solidarität verträten.

Wichtig sei Kompromissbereitschaft. «Wir stehen für Lösungen, wir stehen auch im Bundesrat für Lösungen», betonte die Justizministerin: «Natürlich ist das nicht immer interessant gegen Aussen.» Bundesrat Ignazio Cassis sagte zur Parteibasis, es brauche Engagement. Freiheit und Verantwortung seien das Wesentliche. Er sei optimistisch.

Am Event «Tag der FDP» in der Schachenhalle und am nachfolgenden «Volksfest» unter freiem Himmel ging es vor allem darum, in den eigenen Reihen die Motivation für die Wahlen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu steigern. Es war die Rede von einer «politischen Familie».

Eine Reihe von Kandidierenden erklärten in kurzen Statements, die Beweggründe für ihr politisches Engagement. Zu Beginn das Events wurde die Schweizer Nationalhymne gesungen.

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