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FDP-Spitzen beschliessen Mitgliederbefragung zur Klimapolitik

Die Präsidentenkonferenz der FDP hat am Freitagnachmittag eine Mitgliederbefragung zur Klimapolitik beschlossen. Damit fühlt die Parteispitze den 120'000 Mitgliedern den Puls. Herauskommen soll ein Positionspapier.
Nimmt den Parteimitgliedern den Klima-Puls: FDP-Präsidentin Petra Gössi, hier beim Wahlkampfauftakt in Schachen AG. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Nimmt den Parteimitgliedern den Klima-Puls: FDP-Präsidentin Petra Gössi, hier beim Wahlkampfauftakt in Schachen AG. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Eine wirksame Klima- und Umweltpolitik müsse ökologisch sinnvoll, gesellschaftlich akzeptabel und wirtschaftlich tragbar sein, teilte die FDP nach der Sitzung der Konferenz der kantonalen Parteipräsidenten in Luzern mit. Würden die Massnahmen nicht akzeptiert, würden sie an der Urne scheitern.

Die in der Parteigeschichte einzigartige Mitgliederbefragung soll zu einem Positionspapier führen, das den Delegierten im Juni vorgelegt wird. Der Beschluss zu der bereits angekündigten Befragung fiel einstimmig. Die FDP will demnach die Klima- und Umweltdiskussion stärker in den Vordergrund rücken und liberale Rezepte einbringen.

Nach wie vor nicht Hand bieten will die Partei zu Verboten oder «illusorischen Massnahmen». Nachhaltigkeit sei in den Genen der FDP bereits einprogrammiert. Klar sei, dass mit der Umwelt und den Ressourcen sorgfältig umgegangen werden müsse. Heutige und künftige Generationen hätten Anspruch auf intakte Lebensgrundlagen.

Der Partei sei aber bewusst, dass die Menschen erst zu Massnahmen bereit seien, wenn ihre wichtigsten Bedürfnisse gedeckt seien und sie Perspektiven hätten. Darum brauche es akzeptable Wege nahe beim Menschen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Bevölkerung bei weitgehenden Massnahmen nicht mitmache.

FDP-Präsidentin Petra Gössi hatte Mitte Februar einen Kurswechsel ihrer Partei beim CO2-Gesetz zugunsten eines Kompromisses angekündigt. Die Partei wolle eine wirksame Klimapolitik und da sei es selbstverständlich, «dass man die Politik anpassen kann».

Innerhalb der Partei stiess dies bei etlichen Bundesparlamentariern auf Widerstand. Gleichzeitig hatte Gössi die Mitgliederbefragung angekündigt.

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