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Firmenkonkurse sinken im Juni um 15 Prozent - mehr Neugründungen

Die Anzahl Firmenkonkurse in der Schweiz ist im Juni gegenüber dem Vorjahr massiv gesunken. Insgesamt wurde über 412 Firmen ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Im Juni sind deutlich weniger Firmen in der Schweiz pleite gegangen. Dennoch gab es einen Riesenkonkurs: Der Kleiderhändler OVS (ehemals Charles Vögele) machte dicht. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Im Juni sind deutlich weniger Firmen in der Schweiz pleite gegangen. Dennoch gab es einen Riesenkonkurs: Der Kleiderhändler OVS (ehemals Charles Vögele) machte dicht. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda/awp)

Das ist im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Abnahme von 16 Prozent, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B am Freitag mitteilte.

Zusätzlich wurde über 179 Unternehmen ein Konkursverfahren wegen Organisationsmängeln nach OR 731b eröffnet (-14%). Insgesamt resultiert damit ein Rückgang der Firmenpleiten um 15 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2018 gingen 2'457 Firmen in die Insolvenz. Dies ist eine Zunahme um 1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Einzig Zürich (-3%) wies einen Rückgang auf, während in der Nordwestschweiz (+8%), Ostschweiz (+3%) sowie im Espace Mittelland und Südwestschweiz (je +2%) ein Anstieg der Insolvenzen resultierte.

Zudem kam es zur Auflösung von 995 Firmen nach OR731b (-1%), so dass die Gesamtzahl der Konkurse bei 3'452 lag. Das ist 1 Prozent mehr als im Vorjahressemester.

Auf der anderen Seite wurden mehr Firmen gegründet. Die Zahl der Neugründungen stieg im ersten Halbjahr um 2 Prozent auf 22'270.

In der Zentralschweiz (+11%), im Tessin (+5%) und der Nordwestschweiz gab es einen deutlichen Anstieg. Dagegen wurden in Zürich, der Ostschweiz (je -1%) und im Espace Mittelland (-3%) weniger Firmen neu ins Handelsregister eingetragen als vor einem Jahr.

Mit Blick auf die Halbjahreswerte ist das Pleiterisiko insbesondere im Baugewerbe, Gastgewerbe sowie bei Handwerkern hoch, heisst es in der Studie weiter. Bei den Neugründungen überwiegen die Dienstleister.

Dazu zählt die Studie persönliche Dienstleister, Gesundheitsdienste, Informatikdienstleister, Unternehmensdienstleister und Sozialdienste, aber auch das Gastgewerbe sowie Reparatur- und Ausbildungsdienste.

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