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Forscher entwickeln intelligenten BH, der Brustkrebs erkennt

Forschende aus der Schweiz und Frankreich haben damit begonnen, einen BH zu entwickeln, der Brustkrebs früh erkennt. Ein solch intelligentes Kleidungsstück wäre weitaus billiger als Mammographie, was insbesondere Frauen in armen Ländern zugute käme.
Bild von der «Aktion BH» für die Einführung von Mammographie-Screenings 2008 auf dem Bundesplatz in Bern. Gelingt das Vorhaben eines schweizerisch-französischen Forscher- und Technologieteams, könnte bald ein intelligenter BH die teure Mammografie ersetzen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Bild von der «Aktion BH» für die Einführung von Mammographie-Screenings 2008 auf dem Bundesplatz in Bern. Gelingt das Vorhaben eines schweizerisch-französischen Forscher- und Technologieteams, könnte bald ein intelligenter BH die teure Mammografie ersetzen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

(sda)

Brustkrebs ist gemäss der Forschergruppe die Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren. Weltweit starben 2018 geschätzt 627'000 Frauen daran, etwa eine Million neue Fälle wurden diagnostiziert. In der Schweiz erkrankten letztes Jahr etwa 6000 Frauen an Brustkrebs, 1372 starben daran. Wird die Krankheit früh erkannt, ist sie zu 90 Prozent heilbar.

Endziel des Projekts SBra ist ein intelligenter, mit Sensoren ausgestatteter BH, der in der Lage ist, Brustkrebs frühzeitig, komfortabel und ohne Gesundheitsrisiko effektiv zu erkennen. In einem ersten Schritt prüfen die 30 Wissenschaftler aus fünf Institutionen und Firmen, ob vorhandene Technologien dazu imstande sind.

Aus der Schweiz mit dabei ist die Neuenburger csem, eine private, Non-Profit-Organisation für Forschung und Technologie und die ZTC Technology in La Chaux-de-Fonds, die medizinische Anlagen herstellt.

Das Projekt wird im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms INTERREG Frankreich-Schweiz über zwei Jahre mit einer guten Million Franken unterstützt. Dazu kommen knapp 400'000 Franken vom Europäischen Fonds für regionale Unterstützung (EFRE). Rund 160'000 Franken steuern der Bund und 156'000 Franken der Kanton Neuenburg bei.

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