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Frau wird bei Streit getötet – Ehemann stellt sich der Polizei

Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag in Au ZH eine 24-jährige Frau tot aufgefunden. Sie geht davon aus, dass der 33-jährige Ehemann die Frau im Streit getötet hat. Er hatte die Polizei selbst kontaktiert. Um das elfmonatige Kind kümmert sich nun die Kesb.
Nicole Meier

Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag in Au bei Wädenswil eine 24-jährige Frau tot aufgefunden. Sie geht davon aus, dass der 33-jährige Ehemann die Frau im Streit getötet hat. Er hatte die Polizei selbst kontaktiert. Um das Kind kümmert sich nun die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb).

Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, hat sich der 33-jährige Deutsche am Morgen bei der Stadtpolizei gemeldet. Er habe gesagt, dass es seiner Partnerin nach einer Auseinandersetzung nicht gut gehe. Umgehend ausgerückte Einsatzkräfte von Stadt- und Kantonspolizei sowie des Rettungsdienstes fanden die Schweizerin leblos in der gemeinsamen Wohnung des Paares in Au bei Wädens-wil vor. Wie Florian Frei vom Mediendienst der Kantonspolizei auf Anfrage sagte, hatte das Ehepaar ein gemeinsames, elf Monate altes Kind. Dieses sei körperlich unversehrt, werde aber dennoch ärztlich betreut. Spital und Kesb würden sich nun darum kümmern, was mit dem Kleinkind weiter geschieht.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann die Frau im Streit getötet hat. Die Stadtpolizei hat den mutmasslichen Täter verhaftet und der Kantonspolizei übergeben.

Unklar, ob Täter der Polizei bekannt war

Ob der 33-Jährige der Polizei wegen häuslicher Gewalt oder anderer Delikte bekannt war, sagte Florian Frei auf Anfrage nicht und machte untersuchungstaktische Gründe geltend. Auch zu den Umständen und zu einer allfälligen Tatwaffe machte er keine Angaben. Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat werden nun untersucht. Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei leiten die Ermittlungen. Neben den Sicherheitskräften standen am Tatort ein Rettungswagen, ein Notarzt des Seespitals Horgen, das forensische Institut Zürich sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich im Einsatz.

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