Falsche Polizisten machen Kasse: Frau aus Zürich um 3,6 Millionen Franken geprellt

Dreiste Telefonbetrüger haben in einem Zeitraum von fünf Monaten von einer im Kanton Zürich wohnenden Frau 3,6 Millionen Franken erbeutet. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und veranlassten ihr Opfer zu Überweisungen via E-Banking.

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Telefonbetrüger gaben sich als Polizisten aus und ergaunerten 3,6 Millionen Franken. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Telefonbetrüger gaben sich als Polizisten aus und ergaunerten 3,6 Millionen Franken. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda)

Die Frau wurde im vergangenen November von einer Unbekannten angerufen. Die falsche Polizistin machte sie glauben, dass Täter es auf ihr Erspartes abgesehen hätten und auch Angestellte der Bank in dieses Vorhaben verwickelt seien, wie die Kantonspolizei Zürich und die Zürcher Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten.

Während mehrerer Monate erhielt die Frau täglich mindestens einen Anruf von der falschen Polizistin oder einem angeblichen Dienstkollegen. Dabei wurde die Frau immer wieder angewiesen, mit niemandem zu sprechen, um die angeblich laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Die Täter gaben sich empathisch und es gelang ihnen auf hinterhältige Art und mit psychischem Druck ihr Opfer zu manipulieren. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen.