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Frauenhandel, Trump unbeliebter als Putin und Spitalinfektionen in den Sonntagszeitungen

Wichtige Schlagzeilen der Sonntagspresse in nicht verifizierten Meldungen:
Die scheidende Justizministerin Simonetta Sommaruga will auf Bundesbetriebe auch als Uvek-Vorsteherin Druck in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung ausüben. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die scheidende Justizministerin Simonetta Sommaruga will auf Bundesbetriebe auch als Uvek-Vorsteherin Druck in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung ausüben. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

«SonntagsBlick»:

Justizministerin Simonetta Sommaruga hat kurz vor ihrem Wechsel ins Uvek den Frauenhandel in der Schweiz kritisiert. Die Situation bleibe ein «blinder Fleck» der Schweiz, sagte sie in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Sie kritisierte dabei einige Kantone, in deren Aufgabenbereich das Thema falle. So existierten nämlich Kantone, die das Gefühl hätten, bei ihnen gebe es keinen Frauenhandel und deshalb müssten sie auch nichts tun, sagte Sommaruga. Als neue Uvek-Vorsteherin will sie zudem weiterhin Druck auf die Bundesbetriebe in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung machen: «Das ist eine berechtigte Erwartung der Gesellschaft. Man weiss, dass gemischte Teams besser zusammenarbeiten. Und der gesellschaftliche Druck gilt auch für die bundesnahen Betriebe», betonte sie. Angesprochen auf weitere Schwerpunkte, die sie im Uvek setzen will, nannte Sommaruga den Klimaschutz, der sehr weit oben auf der Traktandenliste stünde.

«SonntagsBlick»:

Der russische Präsident Wladimir Putin ist in der Schweiz laut einer Meldung des «SonntagsBlick» beliebter als der US-Präsident Donald Trump. Letzterer scheide im Sympathie-Ranking der mächtigsten Staatsoberhäupter gemäss einer repräsentativen Umfrage von Gallup Schweiz miserabel ab. Trump werde nicht nur schlechter als der russische Autokrat bewertet, sein Ansehen sei auch niedriger als dasjenige des iranischen Präsidenten Hassan Rohani oder des chinesischen Staatsführers Xi Jinping. Nur ein Staatsoberhaupt sei unbeliebter als Trump und dies sei der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan. Keine 12 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine sehr positive oder eher positive Meinung vom US-Präsidenten haben. 85 Prozent der Befragten bewerteten Trump hingegen negativ. Von Putin hätten rund 22 Prozent der Schweizer dagegen eine positive Meinung, von Xi Jinping 20 Prozent und von Rohani 13 Prozent. Am wohlwollendsten begegnen die Schweizer Papst Franziskus. Das Oberhaupt der Katholiken bewerten 60 Prozent positiv - gefolgt von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

«SonntagsZeitung»:

Rund 70 Prozent der Bevölkerung fänden laut einer repräsentativen Umfrage von Tamedia, aus der die «SonntagsZeitung» zitiert, eine spezielle Abgabe zum Klimaschutz auf Flugtickets zwischen 12 und 50 Franken angebracht. Das klare Bekenntnis des Volkes stehe in Kontrast zur Haltung des Nationalrates, wo die bürgerliche Mehrheit die Flugticketabgabe im Dezember abgelehnt hatte. Linke und Grünliberale forderten aufgrund der Umfrage, dass der Ständerat die Öko-Flugsteuer wieder aufs Tapet bringen müsse.

«NZZ am Sonntag»:

Falls die Schweiz den Rahmenvertrag mit der EU ablehnt, bekommen dies laut der «NZZ am Sonntag» umgehend Medizintechnik-Firmen zu spüren. So drohten Engpässe bei der Versorgung von Spitälern mit überlebenswichtigen Gütern. Die Schweiz als ein Drittstaat riskiere zum Beispiel, bei Lieferengpässen benachteiligt zu werden. Zudem würde sich der Zugang zum EU-Markt für Hersteller von Produkten wie Prothesen, Kathetern und Co. erschweren, weil in der EU im Mai 2020 strengere Zulassungsbedingungen für solche Güter in Kraft treten und die Schweiz bis dann den bilateralen Vertrag über die technische Handelshemmnisse anpassen müsste. Laut Experten dürften sich obendrein viele kleine Firmen der Medizintechnik vermehrt im Ausland ansiedeln.

«Ostschweiz am Sonntag» / «Zentralschweiz am Sonntag»:

Der Bundesrichter Thomas Stadelmann möchte laut den Zeitungen «Ostschweiz am Sonntag» und «Zentralschweiz am Sonntag» eine neue Art von Beschwerdemöglichkeit am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg einführen. Er schlägt vor, eine sogenannte Organbeschwerde zu ermöglichen. Damit könnten beispielsweise auch Institutionen wie der Europarat klagen. Bei einer solchen Organbeschwerde müsse man nämlich nicht - wie bei einer Individualbeschwerde - die Betroffenheit nachweisen. Dies könnte helfen, die Zahl der Verfahren zu reduzieren und somit auch rascher etwa den Zustand der Justiz in der Türkei zu verbessern.

«SonntagsZeitung» / «Le Matin Dimanche»:

Hersteller beliefern laut Meldungen der «SonntagsZeitung» und von «Le Matin Dimanche» manche Spitäler zum Teil mit Geräten und Implantaten, die nicht korrekt sterilisiert worden seien. Von 2005 bis 2018 habe es bei der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic insgesamt 690 Rückrufe wegen nicht steril gelieferten Medizinprodukten gegeben. Zudem offenbarten Inspektionsberichte von Swissmedic, dass Spitäler besonders Endoskope nicht sachgerecht desinfizierten und aufbewahrten. All diese Umstände seien zumindest mitverantwortlich, dass in der Schweiz jährlich über 50'000 Personen aufgrund von Spitalinfektionen erkrankten.

«NZZ am Sonntag»:

Das schlechte Börsenjahr bedroht laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» nun auch die Pensionskassen. Die Wertverluste an den Börsen, die zum teil historische Ausmasse angenommen hätten, haben in diesem Jahr nicht durch Gewinne bei anderen Anlageklassen kompensiert werden können. Selbst bei breit diversifizierten Portfolios hätten Pensionskassen einen Verlust von rund vier Prozent erlitten, schreibt die Zeitung weiter. Der Wert von Schweizer Aktien sei in diesem Jahr um rund 180 Milliarden Franken geschrumpft. Und der Dow-Jones-Indes habe mit einem Minus von 10 Prozent den schlechtesten Dezember seit 1931 erlitten.

«SonntagsBlick»:

Die Zahl der gemeldeten Temporär- und Interims-Jobs in der Schweiz nimmt laut dem «SonntagsBlick» zu. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Auswertung des Personaldienstleisters Michael Page. So stieg im vergangenen Jahr die Zahl solcher Arbeitsverhältnisse um 6,3 Prozent. Bis vor kurzem hätten sie noch als Notlösung gegolten, doch heutzutage seien auch Spezialisten bereit, einen zeitlich befristeten Vertrag zu unterschreiben. Die Haltung gegenüber Temporärjobs habe sich in den vergangen Jahren komplett verändert, betonte der Chef von Michael-Page-Chef für die Schweiz, Jérôme Bouin, gegenüber der Zeitung. Temporärangestellte seien mittlerweile keine Zweitklass-Angestellten mehr.

«SonntagsZeitung»:

Die «SonntagsZeitung» berichtet über Diebstahl in Hotels. Dabei beruft sich das Blatt auf eine Studie des Reiseportals Ebookers. Dabei führten Körperpflegeprodukte die Liste der eingesteckten Gegenstände an. Frauen zeigten besonders lange Finger: Jede dritte Befragte habe bei ihrem vergangenen Aufenthalt in einem Hotel solche Mittel mitgehen lassen. Beliebt seien die Wellnessprodukte zudem bei den Nordwest- (33 Prozent) und den Westschweizern (31 Prozent). Vier Prozent der Teilnehmer gaben obendrein an, bereits Zimmerdekoration mitgenommen zu haben - genauso viele stahlen auch schon mal eine Bibel aus einem Hotel.

«Le Matin Dimanche»:

Mehreren Schweizer Städten drohen laut einer Meldung von «Le Matin Dimanche» bereits Beschränkungen bei den Zweitwohnungen, da sie der Quote von 20 Prozent sehr nahe gekommen sind. So lägen die Anteile von Zweitwohnungen in Freiburg, Bern, Nyon VD, Sion und Cologny GE bereits zwischen 17,5 und 19,6 Prozent. Montreux VD habe mit 22,5 Prozent die Vorgaben bereits überschritten. Von der Stadt hiess es, man habe bereits Massnahmen, wie die Erhöhung der Kurtaxe, ergriffen, um wieder an den von Lex Weber vorgegebenen Wert zu gelangen.

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