Gegner von Covid-Verordnung demonstrieren in Zürich

Auf dem Helvetiaplatz in Zürich versammelten sich am frühen Samstagabend die Teilnehmer einer bewilligten Kundgebung gegen die Covid-Schutzmassnahmen. Die Polizei bestand darauf, dass die Teilnehmer Schutzmasken tragen.

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Gegnerinnen und Gegner der Corona-Schutzmassnahmen versammelten sich am Samstag auf dem Helvetiaplatz in Zürich.

Gegnerinnen und Gegner der Corona-Schutzmassnahmen versammelten sich am Samstag auf dem Helvetiaplatz in Zürich.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
(sda)

Unter dem Motto «Zurück in die Freiheit» haben die Organisatoren zu einer Kundgebung gegen Maskenpflicht, ein angeblich drohendes Impfobligatorium und die Anwendung von Notrecht im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie aufgerufen.

Dem Aufruf sind am frühen Samstagabend zahlreiche Personen gefolgt. Die Stimmung auf dem gut gefüllten Helvetiaplatz war zu Beginn der Veranstaltung friedlich.

Die Kundgebung wurde von der Stadt bewilligt - allerdings unter Auflagen. So erinnerte die Polizei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre Pflicht, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Sollte dies nicht befolgt werden, würden Personenkontrollen durchgeführt und Wegweisungen ausgesprochen.

Der Maskentragpflicht sind die rund 1000 Teilnehmer grösstenteils nicht nachgekommen. Abstand halten war aufgrund der vielen Anwesenden kaum möglich.

Wie sich vor Ort zeigt, haben die Teilnehmer der Kundgebung gegen die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus unterschiedliche Gründe, weshalb sie demonstrieren. Im Video erklären sie, woran sie sich am meisten stören.