Gianna Molinari und Julia Weber schreiben für einen guten Zweck

Während der Corona-Krise lassen die Schriftstellerinnen Gianna Molinari und Julia Weber ihr 2015 gegründetes Format «Literatur für das, was passiert» neu aufleben. Autorinnen und Autoren schreiben Auftragstexte - der Erlös geht an Menschen auf der Flucht.

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Für Menschen auf der Flucht: Die Autorinnen Gianna Molinari, rechts, und Julia Weber, links, führen ihr Projekt «Literatur für das, was passiert» auch in Quarantäne weiter.

Für Menschen auf der Flucht: Die Autorinnen Gianna Molinari, rechts, und Julia Weber, links, führen ihr Projekt «Literatur für das, was passiert» auch in Quarantäne weiter.

Keystone/ENNIO LEANZA
(sda)

Bisher funktionierte das Konzept folgendermassen: Die Schreibenden (hin und wieder kamen Illustratoren dazu) tippten auf Wunsch Gedichte, Geschichten, Liebesbriefe oder anderes in ihre Schreibmaschinen ein. Vor Ort und gegen einen Spendenbeitrag für Organisationen, die Hilfe für Menschen auf der Flucht leisten. Seit 2019 ist «Literatur für das, was passiert» auch in Deutschland präsent.

Da die Anlässe derzeit ausfallen, nehmen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Aufträge per Mail entgegen und versenden Briefe, Gedichte und Wunschtexte per Post. Derzeit seien 15 Autorinnen und Autoren im Einsatz, teilte Mitbegründerin Julia Weber Keystone-SDA mit. Zu den bisherigen Schreibenden gehören neben Molinari und Weber etwa Simon Chen, Lea Gottheil, Heinz Helle, Simone Lappert oder Ruth Schweikert.

www.literaturfuerdaswaspassiert.ch