Gotthard ohne Stau - Ansturm auf Deutschschweizer Ausflugsziele

Zum Beginn des verlängerten Auffahrtswochenendes ist der Stau am Gotthard ausgeblieben. Stattdessen kam es zu verstopften Strassen in mehreren Naherholungs- und Berggebieten auf der Alpennordseite wie im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und am Genfersee.

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Ausflügler am Klöntalersee oberhalb von Glarus.

Ausflügler am Klöntalersee oberhalb von Glarus.

KEYSTONE/ARNO BALZARINI
(sda)

In der Innerschweiz kam es etwa in der Region Vierwaldstättersee auf der A4 zwischen Goldau SZ und Sisikon UR auf mehreren Abschnitten zu Stau. Die Ausflügler brauchten laut dem Verkehrsdienst TCS bisweilen bis zu 45 Minuten Geduld, um vorwärts zu kommen.

Im Kanton Glarus machte die Polizei die Zufahrt zum Klöntalersee dicht, weil schon am Mittag alle Parkplätze in der Ausflugsregion besetzt waren. Auch vom Urner Borden zwischen Uri und Glarus wurde übermässig viel Sportverkehr gemeldet.

Verstopfte Strassen und eine Blechlawine gab es auch am Brünig. Dort bildete sich auf der Anfahrt im Kanton Obwalden zwischen Sarnen und Lungern um die Mittagszeit ein Stau.

Am Auffahrtsdonnerstag herrschte praktisch in der ganzen Schweiz schönes Sommerwetter. Zudem waren am 11. Mai weitere Lockerungen der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Kraft getreten. So dürfen seit gut einer Woche unter anderem Gastrobetriebe wieder geöffnet haben. Seitdem erlebten laut dem Verkehrsdienst Viasuisse Ausflüge innerhalb der Schweiz wieder einen Aufschwung.