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"Happy" lautet das Motto der Bieler Fototage

Die Bieler Fototage spüren dieses Jahr dem Begriff von Glück nach. Etwa 20 Künstler aus zehn Ländern zeigen an sechs verschiedenen Orten im Herzen der Stadt ihre Vorstellung davon.
Die Bieler Fototage drehen sich dieses Jahr ums Glück. Die Strategien der Herstellung von Glück sind mannigfaltig. In der Foto-Reportage von Cassandra Klos beispielsweise finden Menschen das Glück in einem Trainingscamp für Mars-Auswanderer. (Pressebild) (Bild: © Cassandra Klos)

Die Bieler Fototage drehen sich dieses Jahr ums Glück. Die Strategien der Herstellung von Glück sind mannigfaltig. In der Foto-Reportage von Cassandra Klos beispielsweise finden Menschen das Glück in einem Trainingscamp für Mars-Auswanderer. (Pressebild) (Bild: © Cassandra Klos)

(sda)

Die Bieler Fototage spüren dieses Jahr dem Begriff von Glück nach. Etwa 20 Künstler aus zehn Ländern zeigen an sechs verschiedenen Orten im Herzen der Stadt ihre Vorstellung davon.

Ob am "Bruttonationalglück" gemessen oder nach Followern und Likes in den Social Media - das Glück scheint heutzutage unter Kontrolle zu sein, meinen die Organisatoren der diesjährigen Bieler Fototage. Im Verlauf der Zeit hat sich die Suche nach Glück zum Marketingprodukt gewandelt.

Bis zum 27. Mai zeigen die eingeladenen Fotografen an den 22. Bieler Fototagen, wie sie den komplexen Begriff "Happy" optisch umsetzen. Real, erträumt oder illusorisch - die ausgestellten Arbeiten zeugen von verschiedenen Formen der Suche nach dem Glück und Strategien seiner Herstellung, persönlich oder gemeinschaftlich.

Das digitale Glück

Gleich zwei Werke befassen sich mit digitalen Formen des Glücks. Constant Dullaart aus den Niederlanden interessiert sich für "likes"und "retweets", welche ein Wertesystem aufbauen, das auf Beliebtheit basiert. Für "High Retention, Slow Delivery" kaufte er gefälschte Instagram-Follower-Profile und verteilte sie gleichmässig auf verschiedene Plattformen, so dass nicht mehr entschieden werden konnte, wer beliebter war als andere.

In "Je vivrai pour toi" setzte sich die Schweizerin Calypso Mahieu mit Facebook-Profilen von verstorbenen Personen auseinander. Dabei stiess sie auf veritable digitale Mausoleen, die zu virtuellen Treffpunkten für die Angehörigen geworden sind.

Sport, Religion, Utopie und Militanz

Die Genferin Elisa Larvego präsentiert eine Reportage aus der Welt des Sports: Sie fotografierte Sporttreibende unmittelbar nach der Anstrengung - in einem Moment, in dem sich je nachdem Euphorie oder Enttäuschung manifestierten. Und die Amerikanerin Cassandra Klos begab sich in ein Trainingscamp für künftige Mars-Auswanderer.

Andere Künstler recherchierten über das Geschäft mit dem Krieg, religiöse Wurzeln, die Gesellschaften zusammenhalten, oder die Überbleibsel des politischen Aktivismus' der jurassischen Separatistengruppe Béliers.

www.bielerfototage.ch

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