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Ikea testet Vermietung von Möbeln und zieht in Grossstädte

Ikea setzt im Rahmen seines Konzernumbaus künftig auch auf die Vermietung von Möbeln und hält nach Standorten in Innenstädten Ausschau. Auch in der Schweiz wird das Mietangebot getestet.
Der schwedische Möbelkonzern Ikea will künftig Möbel auch vermieten. Getestet wird das Miet-Modell unter anderem in der Schweiz. Zudem will der Konzern mit kleineren Läden in die Städte ziehen. (Bild: KEYSTONE/AP/Mark Lennihan)

Der schwedische Möbelkonzern Ikea will künftig Möbel auch vermieten. Getestet wird das Miet-Modell unter anderem in der Schweiz. Zudem will der Konzern mit kleineren Läden in die Städte ziehen. (Bild: KEYSTONE/AP/Mark Lennihan)

(sda/awp/reu)

Zunächst könnten in der Schweiz, den Niederlanden, Schweden und Polen ausgewählte Einrichtungsgegenstände gemietet werden, teilte der weltgrösste Möbelkonzern am Mittwoch an einer Veranstaltung in Deutschland mit. Im kommenden Jahr werde dann in allen 30 Ländern ausprobiert, ob Miet-Möbel bei Kunden ankommen.

Das Mietangebot wird zunächst nur für einzelne Produktgruppen angeboten. In den Niederlanden können etwa Studenten die Einrichtung für ihr Studentenzimmer mieten. In der Schweiz werde dagegen zunächst der Verleih von Büromöbeln getestet. In Deutschland soll das Angebot dann ab Herbst getestet werden.

Mit den verschiedenen Leasingangeboten soll das Möbelstück für Kunden erschwinglicher werden, hiess es. Ziel sei auch, nachhaltiger zu wirtschaften und die Einsatzdauer der Produkte zu verlängern.

Ikea will in die Städte

Um sich gegen die zunehmende Onlinekonkurrenz zu stemmen, will das schwedische Familienunternehmen zudem kleinere Läden in Innenstädten eröffnen und mehr Dienstleistungen anbieten. Zur Zeit schaue sich der Konzern weltweit in Grossstädten nach möglichen Standorten um, darunter auch Berlin.

«Wir werden in den nächsten Jahren sehr aktiv sein», sagte Finanzvorstand Juvencio Maeztu. Dazu gehöre auch, verstärkt Dienstleistungen wie etwa Aufbauhilfen anzubieten oder zu vermitteln. Die US-Handwerker-Plattform TaskRabbit, die Ikea 2017 übernommen hatte, soll künftig auch in viele Märkte nach Europa kommen. Weitere Übernahmen und Kooperationen mit anderen Anbietern seien ebenfalls denkbar.

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