Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Klappmesser eingeführt: Bedingte Geldstrafe für einen Berner

Mit der Bestellung und Einfuhr eines Klappmessers hat ein Berner gegen das Waffengesetz verstossen. Das Bundesgericht hat die Verurteilung des Mannes zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse bestätigt.
Das Bundesgericht hat einen Berner wegen Vergehens gegen das Waffengesetz verurteilt. (Archivfoto) (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Das Bundesgericht hat einen Berner wegen Vergehens gegen das Waffengesetz verurteilt. (Archivfoto) (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Der Berner hatte sich im Internet ein Messer mit der Bezeichnung «Kershaw Brawler» bestellt und es auf dem Postweg in die Schweiz eingeführt. Damit importierte er gemäss Schweizer Recht illegal eine Waffe. Zu diesem Schluss kommt das Bundesgericht in einem am Donnerstag publizierten Urteil.

Weil sich das Messer nur mit einer Hand öffnen lässt, fällt es in die Kategorie der verbotenen Springmesser, schreiben die Lausanner Richter in ihren Erwägungen. Keine Rolle spiele, dass das Messer nicht per Knopfdruck geöffnet werde, sondern indem an einem sogenannten «Flipper» gezogen werde. Dabei handelt es sich um einen Klappmechanismus, der durch eine Feder unterstützt wird.

Das Bundesgericht hat die bedingte Geldstrafe von acht Tagessätzen zu 100 Franken und die Busse von 200 Franken deshalb bestätigt. Der Berner muss ausserdem die Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren von 3000 Franken bezahlen. (Urteil 6B_660/2018 vom 18.01.2019)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.