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Schweizer Tourismus erwartet gute Sommersaison

Nach einer guten Wintersaison sind die Aussichten für die Schweizer Tourismusgebiete auch für den Sommer positiv. So dürfte die Zahl der Logiernächte trotz konjunkturellem Gegenwind auch in der Sommersaison weiter zulegen.
Hotels erwarten guten Sommer. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Hotels erwarten guten Sommer. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/awp)

Im vergangenen Winter nahmen die Logiernächte gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent zu. Insbesondere die alpinen Regionen profitierten von den guten Wetter- und Schneeverhältnissen. Über alle Tourismusgebiete hinweg fiel das Wachstum jedoch schwächer aus als erwartet, wie aus einer Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) vom Montag hervor geht.

Nachlassende Dynamik in Städten

Vor allem in den Städten entwickelten sich die Logiernächte schwächer als prognostiziert. Laut KOF wurde die Entwicklung durch den erstarkten Frankenkurs sowie vom schwachen internationalen Konjunkturumfeld gebremst. Auch bekamen die Städte die leicht schwächere Nachfrage bei den Gästen aus Russland und den Golfstaaten zu spüren.

Mit Blick auf die Gästegruppen erwies sich die Nachfrage aus dem Inland mit einem Plus von 0,5 Prozent robust. Mit einem satten Plus von 10,7 Prozent verzeichneten die US-Amerikaner die grössten Zuwächse, so die Studie. Weiterhin auf dem Wachstumspfad blieben laut Studie auch China und Indien sowie die südostasiatischen Länder.

Gute Aussichten für die Sommersaison

Für die kommende Sommersaison rechnet die KOF mit einer weiteren Zunahme der Logiernächte. Trotz der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr wird mit einem Anstieg von 2,1 Prozent gerechnet. Für das Gesamtjahr 2019 ist die Prognose mit +1,5 Prozent etwas verhaltener.

Der positive Trend aus den Vorjahren dürfte sich über das laufende Jahr hinweg fortsetzen. Für 2020 und 2021 wird von einer Steigerung von 2 Prozent ausgegangen. Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Destinationen habe sich weiter verbessert, schreibt die KOF dazu.

Falls ein weiterer Aufwertungsschub des Frankens gegenüber dem Euro ausbleibe, sollte sich dabei die Erholung bei der Gästegruppe aus dem Euroraum fortsetzen, hiess es weiter.

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