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Kunst Museum Winterthur zeigt «Max Bill und die Zürcher Konkreten»

Im langfristig konzipierten «Konstruktiven Kabinett» stellt das Kunst Museum Winterthur Werke von Max Bill und den Zürcher Konkreten aus. Zu besuchen ist es bis 2. Februar 2020.
Das Ölgemälde «magische chromographie» (1944/1946) von Max Bill ist bis 2. Februar 2020 im Konstruktiven Kabinett des Kunst Museums Winterthur ausgestellt. (Bild: ProLitteris Zurich)

Das Ölgemälde «magische chromographie» (1944/1946) von Max Bill ist bis 2. Februar 2020 im Konstruktiven Kabinett des Kunst Museums Winterthur ausgestellt. (Bild: ProLitteris Zurich)

(sda)

«Vor 111 Jahren wurde Max Bill in Winterthur geboren - Zeit also, sein Werk in seiner Heimatstadt zu würdigen», schreibt das Kunst Museum Winterthur.

«ich bin der auffassung, dass es möglich sei, eine kunst weitgehend auf grund einer mathematischen denkweise zu entwickeln»: Mit diesem konsequent kleingeschriebenen Credo brachte Max Bill (1908-1994) den Grundsatz der konkreten Kunst auf den Punkt.

Damit war Bill der Wortführer der Zürcher Konkreten, die sich Mitte der 1930er Jahre in der Schweiz mit einer gegenstandslosen, geometrischen Formensprache auseinanderzusetzen begann. Seine Weggefährten waren in ersten Linie Camille Graeser (1892-1980), Verena Loewensberg (1912-1986) und Richard Paul Lohse (1902-1988).

Im «Konstruktiven Kabinett», das Konrad Bitterli und David Schmidhauser eingerichtet haben, sind vor allem diese vier Kunstschaffenden vertreten. Miteinbezogen ist auch Hans Hinterreiter (1902-1989), der abseits der Kunstzentren auf Ibiza lebte und dort seit den 1930er Jahren konsequent an einer ornamental orientierten Abstraktion arbeitete.

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