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Letzte DNS-Probe im Vergewaltigungsfall Emmen ist negativ

Knapp drei Jahre nach einer Vergewaltigung in Emmen steht fest: Alle rund 400 eingeholten DNS-Proben sind negativ. Die Staatsanwaltschaft schliesst die Untersuchung vorläufig ab, macht aber weiterhin Spurenabgleiche.
Bei der Suche nach einem Vergewaltiger in Emmen LU haben die Luzerner Justizbehörden die letzte von rund 400 DNS-Proben erhalten. Sie führte nicht zum gesuchten Täter. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/AP dapd/THOMAS LOHNES)

Bei der Suche nach einem Vergewaltiger in Emmen LU haben die Luzerner Justizbehörden die letzte von rund 400 DNS-Proben erhalten. Sie führte nicht zum gesuchten Täter. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/AP dapd/THOMAS LOHNES)

(sda)

Knapp drei Jahre nach einer Vergewaltigung in Emmen steht fest: Alle rund 400 eingeholten DNS-Proben sind negativ. Die Staatsanwaltschaft schliesst die Untersuchung vorläufig ab, macht aber weiterhin Spurenabgleiche.

Die letzte von rund 400 DNS-Proben wurde den Luzerner Strafverfvolgungsbehörden dieser Tage aus Griechenland zugestellt. Es war das vorerst letzte Puzzleteil umfangreicher Ermittlungen.

Nicht der Gesuchte

Die Probe wurde mit den Spuren abgeglichen, die beim Opfer gefunden worden seien, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Das Ergebnis sei negativ. Der überprüfte Mann, der sich in Griechenland befinde, sei nicht der Gesuchte.

Eine damals 26-jährige Frau war im Juli 2015 in Emmen an der Reuss vom Velo gerissen und in einem nahen Waldstück vergewaltigt worden. Sie erlitt dabei eine Querschnittlähmung.

Im vergangenen Januar schloss die Staatsanwaltschaft den Fall vorläufig ab. Damals war jene DNS-Auswertung noch hängig, die nun vorgenommen worden ist.

Nach der Vergewaltigung hatte die Luzerner Polizei umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. So wurden während mehrerer Wochen im Umfeld des Tatorts Personen kontrolliert. Die Behörden setzten eine Belohnung von 20'000 Franken aus für Hinweise, welche zum Täter führen könnten.

Massen-Test

Weiter wurden drei Personen vorübergehend festgenommen und knapp 10'000 Personendaten im Zusammenhang mit der Tat überprüft. Insgesamt wurden 371 Männer zu einem Massen-DNS-Test aufgeboten.

1'863 Handydaten wurden detailliert ausgewertet. Bei 32 Personen, die über ihr Handy zur Tatzeit im Umfeld vom Tatort registriert wurden, führte die Staatsanwaltschaft DNS-Tests durch.

Als weiteres Ermittlungselement wurde eine Fallberatung in Anspruch genommen. Experten rollten den Fall - losgelöst von den bisherigen Ermittlungen - nochmals auf. Ebenfalls erfolglos.

Schliesslich überprüfte die Staatsanwaltschaft rund 300 Hinweise zum möglichen Täternamen "Aaron" und führte wiederum fünf DNS-Analysen durch. Auch diese führten nicht zum Erfolg.

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