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Lieferung per Drohne: Schweiz als Vorbild

Die Schweiz ist am Weltwirtschaftsforum in Davos zum Vorbild auf der ganzen Welt geworden, was den Einsatz von Drohnen beim Transport von Blutproben angeht. Eine öffentlich zugängliche Bedienungsanleitung für Regierungen wurde am Freitag vorgestellt.
Beim Transport von Blutproben per Drohne ist die Schweiz auf der ganzen Welt zu einem Vorbild geworden. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Beim Transport von Blutproben per Drohne ist die Schweiz auf der ganzen Welt zu einem Vorbild geworden. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

In Indien komme dieses Tool nun zum ersten Mal zum Einsatz, um im Bundesstaat Andhra Pradesh den Drohnen-Einsatz zu testen, sagte Timothy Reuter vom World Economic Forum (WEF), welches die Gebrauchsanleitung namens «Advanced Drone Operators Toolkit» entwickelt hat, am Freitag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Erkenntnisse des Berichts basieren insbesondere auch auf einem Pilotprojekt aus der Schweiz: Hierzulande gebe es den weltweit einzigen Drohnen-Kurierdienst im städtischen Gebiet, bei dem es sich nicht nur um einen Test handelt, sondern um eine Dienstleistung, sagte Reuter. Blutproben würden so von Spitälern ins Labor geliefert.

Kein Stau in der Luft

Gemeint ist ein Projekt der Schweizerischen Post und dem Drohnenentwickler Matternet in verschiedenen Regionen der Schweiz. Eine Autofahrt von 45 Minuten mit speziellen Sendungen im Gesundheitsbereich, die eilig sein können, wird zu einem staufreien Flug von wenigen Minuten.

Dass der Kurier in der Luft eines Tages flächendeckend eingesetzt werden könnte, erachtet die Post allerdings als unwahrscheinlich. Bei 130 Millionen Paketen bleibe es bei einer Ergänzung des traditionellen Zustelldienst auf den Strassen.

Für das «Toolkit» des WEF arbeiteten zehn Luftfahrtbehörden aus fünf Kontinenten und acht international Regierungsorganisationen sowie 23 Unternehmen zusammen, wie es von den Organisatoren des WEF heisst. Mit dabei war auch das schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt.

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