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Mann erschiesst in Payerne zwei Menschen

Bei einer Schiesserei in einem Mehrfamilienhaus im waadtländischen Payerne sind am Mittwochabend eine Frau und ein junger Mann getötet worden. Die Polizei geht von einem Familiendrama aus.
Eine Sondereinheit der Polizei sperrte den Tatort in Payerne (VD) weiträumig ab. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

Eine Sondereinheit der Polizei sperrte den Tatort in Payerne (VD) weiträumig ab. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

(sda)

Bei einer Schiesserei in einem Mehrfamilienhaus im waadtländischen Payerne sind am Mittwochabend eine Frau und ein junger Mann getötet worden. Die Polizei geht von einem Familiendrama aus.

Der mutmassliche Täter, ein 49-jähriger in der Region lebender Portugiese, stellte sich in der Nacht den Behörden. Er wurde widerstandslos auf einem Polizeiposten verhaftet, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Die Identifizierung der Getöteten ist im Gang.

Die Polizei war am Mittwoch gegen 18.30 Uhr alarmiert worden, nachdem mehrere Anwohner mehrere Schüsse in einem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs Payerne gehört hatten. Eine Sondereinheit der Polizei fand wenig später zwei Leichen im Treppenhaus der Liegenschaft, die eines jungen Mannes und einer Frau.

Im Gang lagen mehrere Patronenhülsen verstreut herum, der Schütze hatte den Tatort beim Eintreffen der Polizei bereits verlassen. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, das Mehrfamilienhaus evakuiert und die Bewohner in eine öffentliche Einrichtung gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat weitere Ermittlungen aufgenommen.

Gleiche Familie

"Wir müssen noch die formelle Identifikation abwarten, aber wir vermuten, dass die drei Personen zur gleichen Familie gehörten", sagte Arnold Poot, Sprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Eines der Opfer habe im Gebäude gewohnt.

Der mutmassliche Täter sei Besitzer von Schusswaffen und habe einen Waffenschein besessen, sagte Poot weiter. Ob eine dieser Waffen beim Drama zum Einsatz kam, konnte der Polizeisprecher noch nicht sagen. Ebenfalls noch unklar ist bislang nicht, ob der Schütze unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hatte.

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