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Mehrheit würde Gesundheitsdaten für 5 bis 50 Franken preisgeben

Für eine Prämienreduktion von monatlich 10 bis 50 Franken würde eine deutliche Mehrheit der Schweizer ihre persönlichen Gesundheitsdaten freigeben. Dies ergab eine Umfrage von Marketagent im Auftrag des Internetvergleichdienstes Comparis.
70 Prozent der Schweizer würden ihre auf dem Handy erfassten Gesundheitsdaten für Geld an die Versicherer weitergeben. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

70 Prozent der Schweizer würden ihre auf dem Handy erfassten Gesundheitsdaten für Geld an die Versicherer weitergeben. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda)

34 Prozent der 1000 im Februar in der Deutsch- und Westschweiz befragten Personen gaben an, sie würden «für 50 Franken oder mehr» ihre Handy-Gesundheitsdaten ihrem Versicherer übermitteln. 19 Prozent würden dies bereits für 20 Franken tun, 12 Prozent für 10 Franken im Monat, 4,7 Prozent sogar für einen Fünfliber, wie es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung hiess. Auf keinen Fall würden 30 Prozent ihre Daten hergeben.

Bereits heute liefern gemäss Mitteilung 9 Prozent der Befragten ihre Daten über Bewegung, Ernährung, Sport oder Schlaf an ihre Versicherung weiter. Gemäss den Resultaten der Umfrage steht gut ein Drittel einer Nutzung der Gesundheitsdaten für die Versicherungen offen gegenüber, solange die Datenlieferung freiwillig ist. Ein Viertel findet zudem eine Datennutzung durch die Versicherungen in Ordnung, wenn die Datenbesitzer belohnt werden.

In beiden Fällen fiel jeweils die Zustimmung bei den Jungen mit 42 beziehungsweise 32 Prozent am deutlichsten aus. Die Generation 50+ dagegen ist um einiges skeptischer: 46 Prozent haben eine Weitergabe von Daten ausgeschlossen.

Eine Diskrepanz fällt allerdings auf: 46 Prozent der Befragten sind zwar grundsätzlich der Meinung, Versicherer sollten keine aufgezeichneten Gesundheitsdaten ihrer Kunden nutzen dürfen. Bei der Aussicht auf eine Belohnung fällt die Ablehnung allerdings in sich zusammen. 70 Prozent sind bereit, ihre Daten zu teilen.

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