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Milliardär präsentiert neue Ausbaupläne für Luzerner Hotel Gütsch

Das Luzerner 4-Stern-Hotel Château Gütsch soll vergrössert werden. Geplant sind in einem ersten Schritt weitere Zimmer. Danach könnte laut Hotelbesitzer Alexander Lebedev auch ein Neubau folgen.
Soll um sechs Zimmer erweitert werden: Schlosshotel Gütsch hoch über Luzern. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Soll um sechs Zimmer erweitert werden: Schlosshotel Gütsch hoch über Luzern. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Man habe bei der Stadt Luzern ein Baugesuch eingereicht, sagte der russische Investor in einem Interview mit der «Luzerner Zeitung» vom Samstag. Dabei gehe es um eine Erweiterung des 32-Zimmer-Hauses um sechs Zimmer. Dazu sollen die beiden Konferenzsäle umgebaut werden, die nicht benutzt würden. Geplant sei, Mitte Oktober mit dem Umbau zu starten.

In etwa drei Jahren könnte der nächste Ausbau erfolgen. Ziel sei es, das Hotel um weitere 45 Zimmer zu vergrössern. Dazu brauche es einen Neubau. Wünschenswert wären auch ein Pool und ein Spa.

Das 1888 im Stil eines Märchenschlosses errichtete Château Gütsch gehört zu den Wahrzeichen Luzerns. Von 2003 bis 2014 war das Hotel geschlossen. Seit 2007 gehört die Anlage Lebedev.

Zweiter Anlauf

Bereits im Jahr 2010 hatte der Luzerner Stadtrat eine Bewilligung zum Um- und Ausbau des Hotels Gütsch erteilt. Die Bauarbeiten verzögerten sich aber immer wieder.

2012 kündigte die Château Gütsch Immobilien AG Pläne an, rund acht Millionen Franken in den Innenausbau des Hotels sowie in die Wiederinstandsetzung der Gütsch-Bahn investieren zu wollen. Der Stadtrat verlangte, dass die Bauarbeiten bis Ende Oktober 2013 in Angriff genommen werden. Weil das nicht passierte, erlosch Ende 2013 die Baubewilligung für den Erweiterungsbau.

Er habe leider zu spät realisiert, dass das damalige Projekt falsch gewesen sei. «Das sah ja aus wie ein Gefängnis», sagte Lebedev der Zeitung. Auch habe man mangelhaft und teils falsch kommuniziert, was für ein gutes Image nicht zuträglich gewesen sei.

Überhaupt spüre er in Luzern, dass ein russischer Investor nicht beliebt sei. Das erstaune nicht, sei doch die Berichterstattung über Russland und Russen meist negativ. Er wolle, dass der Gütsch ins Stadtleben integriert werde.

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