Nestlé von Januar bis September gewachsen

Nestlé ist in den ersten neun Monaten 2018 knapp im Rahmen der Erwartungen gewachsen. Für das Gesamtjahr hält der Westschweizer Konzern an seinen bisherigen Prognosen fest.

Drucken
Teilen
Der Nahrungsmittelriese Nestlé ist in den ersten neun Monaten weiter gewachsen. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Der Nahrungsmittelriese Nestlé ist in den ersten neun Monaten weiter gewachsen. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda/awp)

Das organische Wachstum lag in der Berichtsperiode bei 2,8 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller am Donnerstag mitteilte. Damit bleibt die wichtigste Umsatzkenngrösse in der Nahrungsmittelbranche, bei der Wechselkursverschiebungen und Zukäufe/Verkäufe herausgerechnet werden, im Rahmen der Halbjahreszahlen (ebenfalls 2,8%). Das Wachstum im dritten Quartal allein war mit 2,9 Prozent etwas höher.

Die 2,8 Prozent der Neunmonatsperiode setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum von 2,3 Prozent und Preissteigerungen von 0,5 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg derweil um 2,0 Prozent auf 66,4 Milliarden Franken.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten bei Wachstum und Umsatz knapp getroffen. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Plus beim organischen Wachstum von 2,9 Prozent und beim Umsatz mit 66,5 Milliarden Franken gerechnet.

Der Umsatz in den ersten neun Monaten sei über die meisten Regionen und Produktkategorien hinweg solide gewachsen, erklärte Konzernchef Mark Schneider in der Mitteilung. Ausserdem beobachte man eine bessere Wachstumsdynamik in Nordamerika sowie weltweit im Geschäft mit Säuglingsnahrung. Das China-Geschäft habe derweil weiterhin im mittleren einstelligen Prozentbereich zugelegt.

«Dank unserer Initiativen zur Wachstums- und Effizienzsteigerung sind wir auf gutem Kurs, den Ausblick für das Gesamtjahr 2018 sowie unsere Ziele für 2020 zu erreichen», erklärte der Konzernchef weiter. Für das Gesamtjahr rechnet das Nestlé-Management weiterhin mit einem organischen Wachstum von rund 3 Prozent und einer Verbesserung der (bereinigten) operativen Ergebnismarge.

Die Restrukturierungskosten für dieses Jahr sollen weiterhin bei rund 700 Millionen Franken zu liegen kommen. Auch wird eine Steigerung sowohl beim zugrundeliegenden Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen erwartet.