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Neues Barometer misst Fortschrittsbereitschaft

Zum 200. Geburtstag des Schweizer Wirtschaftspioniers Alfred Escher lanciert die Credit Suisse ein Fortschrittsbarometer.
Laut dem neuen Barometer ist in der Schweizer Bevölkerung eine Fortschrittsbereitschaft messbar. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Laut dem neuen Barometer ist in der Schweizer Bevölkerung eine Fortschrittsbereitschaft messbar. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Das Barometer soll anzeigen, wie gross die Fortschrittsbereitschaft in der Schweiz ist. Gemäss dem ersten Messresultat begrüsst die Schweizer Bevölkerung weitere Fortschritte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Umfrage unter 2'800 Stimmberechtigten und 300 Meinungsführenden ergab, dass sowohl die Elite wie das Stimmvolk weiteren Fortschritt begrüssen. Die Meinungsführenden drängen jedoch mit einem Indexwert von +17,5 Punkten deutlich stärker auf Reformen als die breite Wählerschaft (+3,5 Indexpunkte), wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte.

Viel Bereitschaft für Fortschritt findet sich laut Mitteilung vor allem bei den Themen, die auch zur Standortattraktivität der Schweiz beitragen, wie etwa bei Bildungsthemen, bei der Infrastruktur und der Forschung, aber auch bei der Weiterführung von niedrigen Unternehmenssteuern.

Den stärksten Reformbedarf machen die Befragten im gesellschaftlichen Bereich aus. Insbesondere werden neue Lösungen zur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern als nötig erachtet. Die Entwicklung bremsen wollen die Befragten dagegen bei den Medien. Der Rückgang unabhängiger Medien wird laut Umfrage als problematisch gesehen.

Zur Erstellung des Fortschrittsbarometers fragte die Credit Suisse die Teilnehmenden, ob sie eine gewisse wirtschaftliche, politische oder gesellschaftliche Entwicklung eher bremsen oder beschleunigen möchten. Die Skala reichte dabei von +100 (Fortschritt soll maximal forciert werden) bis -100 (Das Rad des Fortschritts soll zurückgedreht werden).

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