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Noah Affolter heisst der neue Zürcher Schützenkönig

Zürich hat einen neuen Schützenkönig: Noah Affolter aus Wernetshausen hat seine vier Rivalinnen am Montag im Ausstich besiegt. Er erreichte 31 Punkte. Auf Platz zwei kamen Emilie Ammann und Sarina Baumann mit je 30 Punkten.
Der neue Schützenkönig Noah Affolter aus dem Zürcher Oberland ist nach seinem Sieg am Knabenschiessen ein viel gefragter Mann. (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Der neue Schützenkönig Noah Affolter aus dem Zürcher Oberland ist nach seinem Sieg am Knabenschiessen ein viel gefragter Mann. (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

(sda)

Der 16-jährige Noah Affolter erhält nebst einer in Gold gefassten Medaille 5000 Franken auf ein Konto. Er schiesse seit zwei Jahren regelmässig, sagte der neue Schützenkönig gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von SRF. Schiessen sei eine gute Konzentrationsübung. Dass er aber so weit komme, hätte er nicht gedacht. Seinen Sieg findet er «krass».

Am Nachmittag wird er zusammen mit zehn ausgelosten Jugendlichen, die ebenfalls am Knabenschiessen teilgenommen haben, von der Armee zu einem Flug mit dem Super-Puma eingeladen. Insgesamt nahmen 4'069 Jugendliche am diesjährigen Knabenschiessen teil.

Ältestes Volksfest der Stadt Zürich

Am Knabenschiessen können Mädchen und Knaben im Alter von 13 bis 17 Jahren teilnehmen, die im Kanton Zürich wohnen oder in die Schule gehen. Am diesjährigen Wettbewerb nehmen auch neun Jugendliche aus dem Gastkanton Tessin teil. Der beste Tessiner Schütze verpasste den Ausstich mit 33 Punkten nur knapp.

Das Knabenschiessen gilt als ältestes Volksfest in der Stadt Zürich. Seine Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. In Akten aus dem Jahr 1656 ist von einem «Knaben Schiesset» als Abschluss eines mehrwöchigen Drillkurses die Rede.

Der Anlass hielt sich über die Jahrhunderte hinweg an wechselnden Schauplätzen. Seit 1899 wird das Knabenschiessen von der Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Albisgüetli organisiert. Seit 1991 sind auch Mädchen zum Schiessen zugelassen - seither konnten sich sechs Königinnen in die Siegerliste eintragen.

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